Fan-Randale bei Champions League: Attacke auf Man-City-Teambus - Pep Guardiola rechnet mit Polizei ab!

Die Attacke auf den Teambus von Manchester City hatte Trainer Pep Guardiola sichtlich mitgenommen. Nach dem Champions League-Spiel rechnete der Ex-Bayern-Trainer mit Liverpools Polizei ab und erinnerte gleichzeitig an den Bomben-Anschlag beim BVB.

Wirkte nach der Attacke auf den Teambus von Manchester City sichtlich mitgenommen: Man-City-Trainer Pep Guardiola. Bild: dpa

Fußball-Trainer Pep Guardiola hat nach der Attacke auf den Teambus von Manchester City Vorwürfe gegen Polizei und Sicherheitskräfte in Liverpool erhoben. "Wir kommen hierher um Fußball zu spielen und verstehen so eine Situation nicht", sagte Guardiola nach der 0:3-Niederlage seines Teams im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League. Der Mannschaftsbus von Manchester war bei der Ankunft in Anfield am Mittwoch von Liverpool-Anhängern mit Flaschen und Rauchbomben beworfen worden.

Pep Guardiola sauer nach Fan-Attacke: Man-City-Trainer erinnert an BVB-Bombe

"Mir hat gestern (vor dem Spiel) jemand gesagt, dass sowas vielleicht passiert", sagte Guardiola und äußerte Unverständnis: "Normalerweise versucht die Polizei sowas zu verhindern, wenn sie weiß, dass es passieren kann."Der City-Coach erinnerte auch an den Bombenanschlag auf den Bus von Borussia Dortmund im vergangenen Jahr. "Nach allem, was in Dortmund vorgefallen ist, hab ich so etwas wirklich nicht erwartet."

Liverpool entschuldigt sich für Fan-Randale bei Champions League-Spiel

Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp hatten sich noch am Abend bei Manchester City für die Vorfälle entschuldigt. "Wir entschuldigen uns uneingeschränkt bei Pep Guardiola, seinen Spielern, den Mitarbeitern und Offiziellen, die von dem Zwischenfall betroffen waren", hieß es auf der Club-Website. "Das ist nicht Liverpool", sagte Guardiola, "das sind die Leute, vielleicht ein, zwei oder drei. Aber ich hoffe, dass sowas nicht noch mal passiert."

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sba/news.de/dpa

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