Marco Heinsohn ist tot

Beliebter Sat.1-Moderator stirbt mit 49 Jahren

Marco Heinsohn ist tot. Der gebürtige Hamburger wurde vor allem als Sat.1-Moderator und Hallensprecher des HSV Hamburg bekannt. So nehmen seine einstigen Weggefährten Abschied.

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Randale in der Bundesliga: 9 Verletzte nach Hamburg-Niederlage - Ausschreitungen vor Kölner Derby

Neun Menschen sind bei den Ausschreitungen im Hamburger Volksparkstadion nach der 1:2-Niederlage des HSV gegen Hertha BSC am Samstag verletzt worden. Das teilte die Hamburger Polizei am Sonntag auf Anfrage mit. Dabei handelt es sich um sechs Ordner, eine Polizeibeamtin und zwei HSV-Anhänger.

Fans zünden im Stadion Pyrotechnik. Bild: dpa

Schwere Ausschreitungen überschatteten das Bundesliga-Spiel Hamburger SV gegen Hertha BSC Berlin. Dabei wurden neun Menschen verletzt - sechs Ordner, eine Polizeibeamtin und zwei HSV-Anhänger.

Nach dem Spiel hatten sich mehrere Anhänger im Block der Ultras untereinander geprügelt. Ein versuchter Platzsturm einiger Vermummter wurde von den Ordnungskräften und der Polizei unterbunden. Mehrere Randalierer wollten danach über den Zugang an der Ostseite der Arena ins Stadioninnere eindringen. Das verhinderten die Sicherheitskräfte. Dabei kamen Schlagstöcke und Pfefferspray zum Einsatz. Einige Randalierer wurden am Rande eines Trainingsplatzes festgesetzt, um ihre Personalien aufzunehmen.

HSV vor dem Abstieg: Ultras wüten im Stadion

Der HSV ist in der Fußball-Bundesliga seit 14 Spielen ohne Sieg. Der erste Abstieg der Vereinsgeschichte ist kaum noch zu verhindern. Das hat bei den Fans, von denen mehrere hundert vor dem Hertha-Spiel zur Unterstützung noch ein Spalier für den Mannschaftsbus bei der Einfahrt zum Volksparkstadion gebildet haben, für viel Unmut gesorgt.

Der TV-Sender "Sky" zeigte nach dem verlorenen Heimspiel Bilder von vermummten Anhängern, die auf Krawall aus waren. Die Polizei musste Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, hieß es. Die Anhänger hatten offenbar versucht, über den Parkplatz und die Buseinfahrt in den angrenzenden Spielertrakt zu kommen. Vor dem Stadion setzte die Polizei dann etwa 50 bis 60 Fans fest und beruhigte die Lage.

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