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Ski alpin Weltcup 2018 Ergebnisse: Sieg für Hirscher! Slalom-Fahrer Straßer schafft halbe Olympia-Norm

Es stand lange Zeit schlecht um das alpine Weltcup-Rennen in Adelboden. Schuld war ein Erdrutsch. Nun sollen die Herren aber doch starten dürfen. So sehen Sie die Riesenslalom- und Slalom-Rennen live!

Thomas Hettegger aus Österreich in Aktion. Bild: dpa

Ski-Star Marcel Hirscher hat die Konkurrenz mit dem nächsten Sieg deprimiert - nach einigen Enttäuschungen konnte in Adelboden aber auch ein Deutscher jubeln. Linus Straßer erfüllte beim schwierigen Slalom in der Schweiz als Zehnter die halbe Olympia-Norm. Für eine Teilnahme an den Winterspielen muss der Münchner damit nur noch einen weiteren Top-15-Rang im Weltcup einfahren. "Cool, dass es heute geklappt hat", sagte Straßer. "Das war ein geiles Rennen."

Für Spannung sorgten am Ende vor allem drei Slalom-Asse. Hirscher erkämpfte sich seinen 52. Weltcup-Sieg mit einem knappen Vorsprung vor Landsmann Michael Matt (+0,13 Sekunden) und Henrik Kristoffersen aus Norwegen (+0,16), der zum neunten Mal in diesem Winter aufs Podium fuhr, aber noch keinen Sieg feiern konnte. "Das war ein richtig, richtig hartes Rennen", räumte Hirscher ein. Im aktuellen Klassement baute der sechsmalige Gesamtsieger im Weltcup seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Kristoffersen auf 154 Punkte aus. Auch in der Slalom-Wertung liegt er mit 99 Zählern Abstand vor dem Norweger.

Der Ausnahmesportler aus der Alpenrepublik holte in den ersten vier Rennen des Kalenderjahres drei Siege und ist im ewigen Ranking nur noch zwei Erfolge vom zweitplatzierten Hermann Maier entfernt.

In Pyeongchang will im Februar auch Straßer gegen den Superstar antreten und schaffte dafür in Adelboden die erste Voraussetzung. Fast hätte es für den 25-Jährigen sogar zur direkten Qualifikation für die Winterspiele gereicht - der dafür nötige achte Platz war nur 16 Hundertstelsekunden entfernt. "Ich bin sehr zufrieden mit dem, wie ich Ski gefahren bin", analysierte er. "Unten wäre sicher mehr drin gewesen. Was soll ich mich da großartig freuen? Viel mehr wäre noch möglich. Cool gefahren, cooler Tag, aber mehr auch nicht.2

Nach dem Ausfall von Medaillenkandidat Felix Neureuther nach einem Kreuzbandriss rückte Straßer bei den Technikern mit in den Fokus, enttäuschte in der Saison aber bislang in den Spezial-Slaloms. Nur beim City-Event am Neujahrstag in Oslo überzeugte er mit einem dritten Platz - das Rennen zählte aber nicht für die Olympia-Norm.

Hinter Straßer kamen in Adelboden Fritz Dopfer auf Platz 22 und Dominik Stehle als dritter deutscher Final-Teilnehmer auf Rang 26.

Fünf Wochen vor Olympia: Deutsche Alpine mit harten Rückschlägen

Von den großartigen Aussichten nach dem starken Saisonstart und den vielfältigen Medaillenchancen bei den deutschen Alpinen ist fünf Wochen vor Olympia nur noch wenig übrig. Viktoria Rebensburg zählt bei den Damen zu den Siegfahrerinnen - bedingt durch eine Erkrankung sprang beim Riesenslalom von Kranjska Gora am Samstag nur Platz elf heraus. Eine Leistungs-Kategorie darunter sind bei den Abfahrern an einem guten Tag Podestplätze möglich - das war's dann.

Felix Neureuther und Stefan Luitz waren bis zu ihren Kreuzbandrissen in Topform, in Benedikt Staubitzer hatten die deutschen Trainer bis zu seinem Kreuzbandriss noch vor dem Saisonstart ebenfalls große Hoffnungen gesetzt. Dazu kommt der nach seinem Unterschenkelbruch weit vom Leistungsvermögen entfernte Fritz Dopfer, der in Adelboden den zweiten Riesenslalom des Winters ausließ und sich auf den Slalom am Sonntag konzentriert. "Das kompensiert keine Mannschaft der Welt. Außer Österreich vielleicht. Nicht mal die Norweger", sagte Maier.

Schon nach dem Slalom-Debakel in Zagreb zwei Tage zuvor, als Linus Straßer als bester Deutscher 27. wurde, hatte der Alpinchef weitere Ergebnisse dieser Art prognostiziert. In Adelboden auf dem schwierigen Chunisbärgli wurde er bestätigt. Erstmals seit Oktober 2012 brachte der DSV im Riesenslalom keinen Fahrer in die Punkte.

Schmid, der das Olympia-Ticket schon sicher hat, von einer weiteren Überraschung wie dem sechsten Platz in Val d'Isère aber seither ein gutes Stück entfernt ist, war als 25. in den zweiten Lauf gestartet. Dort fädelte er nach einem Fehler in einem Tor ein, drehte sich und krachte hart auf den Rücken.

Danach blieb er kurz neben der Piste liegen. "Das Bein ist okay, es ist nur der untere Rücken, wo ich aufgeknallt bin", sagte er. "Das wird sicher geprellt sein." Von einem gröberen Schaden blieb der Allgäuer aber wohl verschont. "Wenn etwas kaputt wäre, würde ich sicher nicht hier stehen", berichtete er.

Lesen Sie auch: Deutsches Slalom-Fiasko in Zagreb - Hirscher schnappt sich 50. Weltcup-Sieg.

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gea/news.de/dpa

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