Vierschanzentournee 2018 - Neujahrsspringen: Richard Freitag in Garmisch-Partenkirchen nur Zweiter hinter Kamil Stoch

Sie wollen die 66. Vierschanzentournee keinesfalls verpassen? Hier erfahren Sie, wie auch Sie live beim großen  Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen dabei sein können. Außerdem: Alle Ergebnisse hier!

Die Vierschanzentournee macht Halt in Garmisch-Partenkirchen (Bayern). Bild: dpa

Bereits zum 66. Mal startet die Vierschanzentournee in die legendäre Weitenjagd. Nach Oberstdorf geht es vom 31.12.2017 - 01.01.2018 nun ins Olympia Skistadion von Garmisch-Partenkirchen. Top-Athleten aus über 20 Nationen hoffen auf eine gute Ausgangssituation. Deutschlands größte Hoffnung: Richard Freitag. Nach dem gelungenen Tournee-Auftakt will Richard Freitag bei der zweiten Station der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen nachlegen. Die Silvesterparty fällt dafür wie jedes Jahr flach. Das Traditionsevent könnte sich zu einem Duell zwischen Titelverteidiger Stoch und Freitag zuspitzen.

Vierschanzentournee 2017/2018 im Live-Stream und TV bei ZDF und Eurosport

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird das Ski-Event auch in diesem Jahr wieder live im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Wenn Sie die Vierschanzentournee samt Neujahrsspringen nicht verpassen wollen, dann schalten Sie am Sonntag, den 31.12.2017, um 13.50 Uhr ins ZDF. Auch am Montag, den 01.01.2018, beginnt das ZDF um 13.50 Uhr mit der Ausstrahlung des Neujahrsspringens. Auch der Sport-Sender Eurosport überträgt die 66. Vierschanzentournee live im TV. Los geht es bereits um 13.45 Uhr. Sollten Sie sich den Wettkampf jedoch lieber online ansehen wollen, dann werfen Sie dazu einen Blick in den kostenfreien Live-Stream des Zweiten.

Programm und Termine vom Neujahrsspringen aus Garmisch-Partenkirchen

Damit Sie immer bestens über das Programm vom Neujahrsspringen am 01.01.2017 informiert sind, finden Sie nachfolgend alle Termine der beiden Tage aufgelistet.

Montag, 01.01.2018
10.00 Uhr Stadioneinlass
12.30 Uhr Probedurchgang
14.00 Uhr 1. Wertungsdurchgang
Im Anschluss: Finale und Siegerehrung

Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen: Die Schanzendaten im Überblick

Jahr für Jahr strömen über 25.000 Besucher ins Olympia Skistadion von Garmisch-Partenkirchen. Hier einige technische Daten zur Olympiaschanze am Gudiberg.

Gesamthöhe 149 Meter
Turmhöhe 60,4 Meter
Anlauflänge 103,5 Meter
Absprunggeschwindigkeit 92 km/h
Höhe Schanzentisch 3,13 Meter
Kalkulationspunkt 125 Meter
Hillsize 140
Gesamtlänge 395 Meter
Schanzenrekord 143,5 Meter, aufgestellt von Simon Ammann im Jahr 2010

Vierschanzentournee 2017/2018 mit den Ergebnissen vom Neujahrsspringen: Kamil Stoch siegt vor Richard Freitag

Richard Freitag hat den Sieg beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen knapp verpasst und weiter Boden auf Kamil Stoch verloren. Mit Versuchen auf 132,5 und 137 Metern sprang der Weltcup-Gesamtführende auf Rang zwei und schaffte damit sein zweites Podium bei dieser Vierschanzentournee. Der Sieg ging erneut an den Polen Stoch, der seine Führung im Tournee-Klassement ausbaute und 7,6 Punkte vor Freitag lag. Den dritten Platz belegte vor 21 000 Zuschauern in der ausverkauften Arena der Norweger Anders Fannemel. Zweitbester Deutscher wurde Karl Geiger auf Rang sieben.

Stephan Leyhe komplettierte als Zehnter ein starkes Teamresultat mit drei Top-Ten-Plätzen für die Mannschaft von Bundestrainer Werner Schuster. Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler sprangen wie schon in Oberstdorf in die erweiterte Weltspitze und belegten die Ränge 11 und 14.

Alle Tournee-Hoffnungen begraben muss der Österreicher Stefan Kraft, der sein direktes Duell gegen Ziga Jelar verlor und nach einem Sprung auf 122,5 Meter im ersten Durchgang ausschied. Auch der Norweger Daniel Andre Tande kann den Gesamtsieg bereits abschreiben. Zwar sprang er im zweiten Durchgang auf 139 Meter, doch verlor er nach einem schwachen ersten Versuch als 15. erneut viel Boden.

Skispringer Richard Freitag bejubelt nächstes Erfolgserlebnis - "Toller Skisprung-Tag"

Den einzigen freien Tag bei der Vierschanzentournee nutzen die deutschen Skispringer um Top-Athlet Richard Freitag für Sponsorentermine und ein kurzes Training. Vor dem Wechsel von Deutschland nach Österreich haben die DSV-Adler zur Halbzeit des Traditionsevents eine positive Bilanz gezogen. "Ich bin wirklich zufrieden. Es war ein sehr, sehr schöner Tag", resümierte Freitag nach seinem zweiten Platz beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, wo er sich wie in Oberstdorf nur dem polnischen Titelverteidiger Kamil Stoch geschlagen geben musste.

Freitag gegen Stoch, das dürfte das Duell der zweiten Tournee-Hälfte mit den Wettkämpfen in Innsbruck am Donnerstag und Bischofshofen am Samstag werden. "Es ist ein erfreulicher Zwischenstand für uns", sagte Bundestrainer Werner Schuster nach einem guten Teamergebnis mit erneut drei Top-Ten-Plätzen vor 21.000 Zuschauern.

Obwohl auch Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler und Karl Geiger derzeit zur erweiterten Weltspitze zählen, konzentrieren sich die deutschen Hoffnungen auf Freitag. Der 26-jährige Sachse hat mit zwei Podestplätzen die Hoffnungen auf den ersten Tournee-Sieg seit Sven Hannawald genährt, muss in der Gesamtwertung aber 11,8 Punkte aufholen. "Es ist ein Sportler vor Richard, der mit allen Wassern gewaschen ist. Diese Punkte werden wahnsinnig schwer wettzumachen", sagte Schuster. Umgerechnet sieben Meter fehlen Freitag derzeit auf seinen ärgsten Rivalen.

Der 30-jährige Pole hat sich pünktlich zur Tournee wieder in Form gebracht und steht nun auch im Gesamtweltcup auf Rang zwei hinter Freitag. "Ich bin happy und ich bin sehr zufrieden mit meinen Sprüngen", sagte Stoch, nachdem er auf der Großen Olympia-Schanze mit der Tagesbestweite von 139,5 Meter seinen dritten Tournee-Tagessieg in Serie einfuhr. Im Vorjahr hatte er sich mit einem Erfolg in Bischofshofen auch zum Tournee-Gesamtsieger gekrönt.

Freitag als Zweiter, Geiger auf Rang sieben und Stephan Leyhe als Zehnter: Trainer Schuster war zufrieden mit der mannschaftlichen Geschlossenheit beim traditionellen Neujahrsspringen, auch wenn die höher gehandelten Wellinger und Eisenbichler derzeit etwas zurückfallen. "Es ist ein toller Erfolg für unser Team und ein toller Skisprung-Tag", befand der Österreicher, der seit knapp zehn Jahren beim DSV im Amt ist.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/kns/news.de/dpa

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Empfehlungen für den news.de-Leser