Formel 1 Japan-GP 2017 Qualifying im Live-Stream und TV: Vettel nur Rang zwei! Hamilton rast mit Rundenrekord zu Japan-Pole

Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Co. werden in Suzuka vom Regen ausgebremst. Einen echten Vorgeschmack auf das nächste Kapitel im WM-Duell bot das Freitagstraining in Japan nicht. So sind Sie beim Großen Preis von Suzuka live dabei!

Sebastian Vettel muss beim Formel-1-GP in Japan Gas geben, sonst hat er kaum noch Chancen auf den WM-Titel. Bild: dpa

Mit 45 Minuten Verspätung wegen Dauerregens ist am Freitag das zweite Training zum Formel-1-Rennen von Japan in Suzuka freigegeben worden.

Formel-1-Qualifying: Hamilton rast mit Rundenrekord zu Japan-Pole - Vettel auf Rang zwei

Lewis Hamilton hat sich für das Formel-1-Rennen in Japan die Pole Position gesichert. Mit seiner Rekordrunde von 1:27,319 Minuten verwies der englische Mercedes-Pilot am Samstag seinen Teamkollegen Valtteri Bottas auf den zweiten Rang, der allerdings wegen eines regelwidrigen Getriebewechsels fünf Plätze weiter hinten ins Rennen muss. Davon profitiert Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel, der eigentlich nur die drittbeste Zeit vorwies. Für Hamilton war es die zehnte Pole dieser Saison und die 71. seiner Karriere. Schon in der zweiten K.o.-Runde hatte Hamilton Michael Schumachers Rundenrekord (1:28,954 Minuten) unterboten.

Getriebewechsel an Räikkönens Ferrari: Fünf Plätze Strafversetzung

Nach seinem Crash im Formel-1-Abschlusstraining zum Grand Prix von Japan musste das Getriebe am Ferrari von Kimi Räikkönen gewechselt werden. Da es sich um einen regelwidrigen Austausch handelt, steht der Finne vor einer Strafversetzung von fünf Startplätzen für das Rennen am Sonntag in Suzuka. Dem Reglement zufolge muss ein Getriebe in sechs Rennen nacheinander eingesetzt werden. Räikkönen war am Samstag im Abschlusstraining in die Streckenbegrenzung gekracht und hatte dabei die linke Seite seines Ferrari erheblich beschädigt. «Umfangreiche Reparaturen» seien daher notwendig, teilte die Scuderia vor der Qualifikation mit.

Dauerregen im zweiten Training beim GP in Japan: Hamilton fährt Bestzeit

Im von Dauerregen geprägten zweiten Training zum Formel-1-Rennen von Japan ist WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton die Bestzeit gefahren. Der Mercedes-Mann war am Freitag mit Regenreifen aber nur einer von fünf Piloten mit einer gezeiteten Runde. Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel gehörte nicht zu diesem Quintett. Hinter Hamilton wurden die beiden Force-India-Piloten Esteban Ocon und Sergio Perez auf den Plätzen zwei und drei gewertet.

Erst mit 45 Minuten Verspätung war die Strecke freigegeben worden. Dann fuhr Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen als Erster auf den von Wasser überspülten Kurs. Vor dem fünftletzten Saisonrennen am Sonntag führt Hamilton mit 34 Punkten Vorsprung auf Vettel die WM-Wertung an.

Formel 1 in Suzuka 2017: Großer Preis von Japan live im TV bei RTL und Sky

Motorsportfans kommen am Freitag und am Wochenende in den vollen Genuss bei der Formel 1. Wer das Freie Training, Qualifying und Rennen keinesfalls verpassen möchte, kann sich den Grand Prix von Japan live von zu Hause aus im TV anschauen. Die Fernsehübertragung am Wochenende vom 6. bis 9.10.2017, übernehmen Sky und RTL - auch wenn letzterer erst am Samstag in die Übertragung einsteigt. Folgende Sendetermine sollten sich Formel-1-Fans vormerken und dafür das Fernsehgerät reservieren:

Freies Training und Qualifying beim Formel-1-GP in Suzuka im TV

Freies Training bei Sky Sport HD am Freitag, 6.10.17

  • 2.55 Uhr: 1. Freies Training live
  • 6.55 Uhr: 2. Freies Training live

Freies Training und Qualifying bei Sky Sport HD und RTL am Samstag, 7.10.17

  • 6.30 Uhr (Vorbericht) ab 7 Uhr: 3. Freies Training auf Sky
  • 7 Uhr: Freies Training auf RTL
  • 7.45 Uhr: Qualifying auf RTL
  • 7.50 Uhr: Qualifying auf Sky

Formel 1 GP aus Japan im Live-Stream und Live-Ticker bei RTL Inside

Den Großen Preis von Japan können Formel-1-Fans ohne Fernsehgerät ebenfalls anschauen. Möglich ist das im Live-Stream online, entweder in der RTL Mediathek bei TV Now via Smartphone, Tablet oder PC. Oder Sky-Abonennten nutzen den Live-Stream, der über Sky Go empfangen werden kann. Darüber hinaus steht Ihnen aber zusätzlich das Programm von RTL als Live-Stream bei Zattoo oder Magine TV zur Verfügung. Allerdings ist es möglich, dass hier weitere Kosten auf Sie zukommen. Alternativ gibt es die Formel 1 2017 auch im Live-Ticker von rtl.de - mit allen Sessions im Überblick.

Ferrari-Patron Sergio Marchionne erzürnt über Ausfälle von Vettel und Räikkönen

Ferrari-Patron Sergio Marchionne hat von den Hiobsbotschaften genug: Crash-Ausfälle von Vettel und Teamkollege Kimi Räikkönen in Singapur, Platz vier für Vettel nach einer furiosen Aufholjagd und ein Ausfall Räikkönens wegen eines defekten Motors in Malaysia. "Das ist kein großes Problem, wenn so etwas in unserer Fabrik vorkommt. Es ist aber echt mies, wenn man auf Rang zwei ist und dann nicht starten kann", zürnte Marchionne mit Blick auf den Fall Räikkönen.

Regelwidriger Getriebewechsel: Bottas vor Strafversetzung in Japan

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas steht vor einer Strafversetzung für das Formel-1-Rennen von Japan. Am Silberpfeil des Finnen wurde regelwidrig das Getriebe getauscht. Dies zieht eine Strafversetzung in der Startaufstellung von fünf Plätzen nach sich. Die Rennkommissare müssen die Sanktionierung aber erst noch bestätigen. Auch am Mercedes von Lewis Hamilton wurde das Getriebe gewechselt, beim WM-Spitzenreiter jedoch regelkonform. Dem Reglement zufolge muss ein Getriebe in sechs Rennen nacheinander eingesetzt werden. Sonst erfolgt die Strafe von fünf Plätzen.

Dauerregen in Suzuka: Vettel und Hamilton als Kurzarbeiter

Im Dauerregen von Suzuka haben die WM-Rivalen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton nur Kurzarbeit geleistet. Nach der Bestzeit des deutschen Ferrari-Fahrers im Auftakttraining sicherte sich der britische Mercedes-Pilot die schnellste Runde in einer nassen Mini-Einheit. Gerade einmal fünf Formel-1-Piloten wiesen am Ende der auf 45 Minuten geschrumpften Wasserspiele eine gezeitete Runde auf.

"Im zweiten Training war viel Regen, es hat sich aber sehr wichtig angefühlt da rauszugehen, um die Strecke einschätzen zu können und zu sehen, wie sich das Auto anfühlt", sagte WM-Spitzenreiter Hamilton nach seiner vier Runden langen Nassfahrt. "Der Wagen fühlt sich wieder normal an, ich bin bereit zu fahren."

Vettel drehte am Nachmittag gerade einmal eine Runde auf dem Suzuka International Racing Course. Dafür lief die erste Einheit des Tages vielversprechend für den Heppenheimer. Vettel schnappte sich in 1:29,166 Minuten die Bestzeit, Hamilton war in seinem Silberpfeil 0,211 Sekunden langsamer. Als schwerwiegenden Nachteil bewertete Vettel den kurzen Arbeitstag nicht.

"Man versucht am Freitag immer so viel wie möglich rauszuquetschen und zu lernen. Auf der anderen Seite hat man später im Jahr ein ziemlich gutes Verständnis von den Reifen, dass man nicht immer fahren muss, es schadet aber nicht", erläuterte der viermalige Japan-Gewinner. "Die Auswirkungen sind für alle gleich."

Der Status quo spricht gegen Vettel. Vor dem fünftletzten Grand Prix der Saison liegt der zuletzt von Pech und Pleiten verfolgte Hesse 34 Punkte hinter seinem Kontrahenten Hamilton. An der Zuversicht Vettels ändert das nichts. "Ich glaube, wir sind stark, wir haben allen Grund, selbstbewusst zu sein", beteuerte der 30-Jährige. "Ich bin mir ziemlich sicher, wir können am Sonntag zeigen, was wir können."

Seine starke Form will Hamilton weiter unter Beweis stellen. Die ersten drei Rennen nach der Sommerpause gewann der 32-Jährige, zuletzt in Malaysia sicherte er sich mit seinem bisweilen störrischen Silberpfeil Position zwei. "Ich will dieses Ding einfach gewinnen", betonte Hamilton, der klar auf Kurs vierter WM-Titel liegt. "Vielleicht habe ich den Nagel schon ein bisschen eingeschlagen, ich muss aber weiter draufhauen."

Zum Rüstzeug Hamiltons gehört es, mit den Eigenheiten seines Wagens klarzukommen. Es geht dabei zum Beispiel um einen Faktor wie Balance, der sich dann auch auf das Verhalten der Reifen auswirkt. "Wir verstehen unseren Wagen, das bedeutet aber nicht, immer das Beste von ihm zu bekommen", erklärte Technikdirektor James Allison. "Bis jetzt war es eine Herausforderung, damit Ergebnisse zu erzielen, es war aber keine schlechte Maschine für uns."

Vor allem in der Qualifikation konnte Hamilton auch in dieser Saison auftrumpfen. Schon neunmal startete er von Rang eins in einen Grand Prix, Vettel raste 2017 nur auf drei Pole Positionen. Für Samstag rechnet er sich einiges aus. "So weit passt alles, es ist alles auf Schiene", meinte Vettel nach dem Auftakttraining. "Das Auto ist soweit gut."

Vettel mit erster Japan-Bestzeit vor Hamilton

WM-Verfolger Sebastian Vettel hat im Auftakttraining zum Formel-1-Rennen von Japan vor seinem Rivalen Lewis Hamilton die erste Bestzeit geholt. Der Ferrari-Pilot drehte am Freitag in Suzuka mit 1:29,166 Minuten die schnellste Runde. WM-Spitzenreiter Hamilton war in seinem Mercedes 0,211 Sekunden langsamer. Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo wurde auf dem 5,807 Kilometer langen Kurs Dritter. Nico Hülkenberg landete in seinem Renault auf Position acht, Sauber-Pilot Pascal Wehrlein kam nicht über Platz 19 hinaus. Kurz vor dem Ende der eineinhalbstündigen Einheit kamen die Wagen bei einsetzendem Regen an die Boxen zurück.

Vor dem fünftletzten Grand Prix dieser Saison am Sonntag hat Vettel 34 Punkte Rückstand auf Hamilton. Der Heppenheimer konnte in Suzuka schon viermal gewinnen, der britische WM-Führende war bislang zweimal erfolgreich.

Sainz jr. kracht in Streckenbegrenzung - Japan-Training unterbrochen

Nach einem Unfall von Carlos Sainz jr. wurde das Auftakttraining zum Formel-1-Rennen von Japan in Suzuka unterbrochen. Der Spanier verlor in Kurve elf die Kontrolle über seinen Toro Rosso und krachte knapp 40 Minuten vor dem Ende der Einheit in die Streckenbegrenzung. Dabei demolierte er die Front seines Wagens. Sainz konnte selbstständig wieder aus seinem Auto steigen und in die Garage zurücklaufen. "Ja, ich bin okay", sagte der 23-Jährige über den Boxenfunk.

Unmittelbar nach dem Crash eilten Streckenposten auf den Kurs. Der beschädigte Wagen wurde mit einem Kran abtransportiert. Nach 14 Minuten Unterbrechung wurde die Strecke wieder freigegeben. Zuvor war bekannt geworden, dass Sainz eine Strafversetzung von 20 Plätzen in der Startaufstellung bevorsteht. Mehrere Motorenkomponenten wurden an seinem Wagen regelwidrig ausgetauscht.

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