28.09.2017, 16.05 Uhr

FC Bayern München: Bayern feuert Carlo Ancelotti - ER wird sein Nachfolger!

Der FC Bayern München hat sich von Trainer Carlo Ancelotti getrennt. Der italienische Coach wurde nach der 0:3-Niederlage bei Paris St. Germain beurlaubt, wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Donnerstag mitteilte.

Sind die Tage von Carlo Ancelotti beim FC Bayern gezählt? Bild: dpa

Nach dem 0:3-Debakel bei Paris St. Germain hat sich der FC Bayern München am Donnerstagnachmittag von Trainer Carlo Ancelotti getrennt. Dies gab der Verein nach der Krisensitzung des Vereins am Donnerstag, den 28.09.2017, um 15.45 Uhr in einer Pressmitteilung bekannt.

FC Bayern München entlässt Carlo Ancelotti

Wie unter anderem der TV-Sender Sky Sport News und die "Sport Bild" am Donnerstag meldeten, zog der Verein damit die Konsequenzen aus dem unbefriedigenden Saisonstart und vor allem dem 0:3 vom Vorabend in der Champions League bei Paris St. Germain.

Willy Sagnol übernimmt Trainingsleitung

Als Interimstrainer wird nun Ex-Bayern-Spieler Willy Sagnol einspringen. Bereits am Sonntag beim Spiel gegen Hertha BSC soll der Ex-Bayern-Profi auf der Bank sitzen. Der 40-Jährige stieß im Sommer zum Trainer-Team und war zuvor Chef-Coach bei Girondins Bordeaux von 2014 bis 2016. Zuletzt wurde in München immer wieder der Name Thomas Tuchel als möglicher Bayern-Trainer gehandelt. Rein spekulativ natürlich.

Bayern-Verantwortliche zieht Konsequenzen aus Paris-Debakel

Auch das Betreuerteam von Carlo Ancelotti - Davide Ancelotti, Giovanni Mauri, Francesco Mauri und Mino Fulco - hat der FC Bayern München heute freigestellt, heißt es in der offiziellen Presseerklärung. "Die Leistungen unserer Mannschaft seit Saisonbeginn entsprachen nicht den Erwartungen, die wir an sie stellen. Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten.", begründen die Bayern-Verantwortlichen ihre Entscheidung.

"Ich darf mich bei Carlo für die Zusammenarbeit bedanken und bedauere die Entwicklung, die sie genommen hat. Carlo ist mein Freund und wird es bleiben, aber wir mussten hier eine professionelle Entscheidung im Sinne des FC Bayern treffen.", so Karl-Heinz Rummenigge.

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rut/news.de/dpa

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