Formel 1 in Spa 2017 - Ergebnisse:     Formel-1-Saison 2017: Noch kein Fahrer gewann zwei Rennen hintereinander

Das Duell zwischen Lewis Hamilton (li.) und Sebastian Vettel ist auch das ewig währende Kräftemessen zwischen Mercedes und Ferrari. Bild: dpa

Tatsächlich konnte in diesem Jahr noch kein Pilot zwei Siege nacheinander bejubeln. Neben Vettel und Hamilton, die beide jeweils vier Rennen gewannen, holte Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas noch zweimal die volle Punktzahl. Mit 33 Zählern Rückstand ist der Finne Dritter im Klassement. Mit Platz elf wie bei einem selbst organisierten Duathlon (einem Ausdauerwettkampf im Laufen und Radfahren)in Finnland will er sich in Spa keinesfalls zufrieden geben - Bottas will um die WM mitkämpfen. Ein Sieg ging an Daniel Ricciardo im Red Bull. Ricciardo und Teamkollege Max Verstappen - dank großer Fan-Unterstützung aus den Niederlanden - dürften auch auf einen Podiumsplatz hoffen.

Nicht Vettel! Nico Rosberg glaubt an den Erfolg von Mercedes

Hamilton, Bottas, Vettel - keiner von ihnen will jetzt schon rechnen, keiner will nur Zweiter werden, ob in Spa oder Monza, danach und am Ende der WM. Für den abgetreten Weltmeister Rosberg ist aber klar, wer das Rennen letztlich macht: "Ich bin immer noch felsenfest davon überzeugt, dass Mercedes das Ding nach Hause fahren wird. Aber Ferrari hält echt stark dagegen. Hut ab, was die für einen Sprung gemacht haben. Die waren ja im Niemandsland letztes Jahr."

Durststrecke! Ferrari gewann in Spa das letzte Mal im Jahr 2009

In Spa gewann Ferrari seit 2009 nicht mehr. 2010 im McLaren und 2015 siegte Hamilton, Bottas noch nie, 2011 und 2013 gewann Vettel auf der Mut-Strecke mit der legendären Eau Rouge noch zu Weltmeister-Zeiten im Red Bull. Den letzten Sieg eines Ferrari hatte Kimi Räikkönen geholt. Er ist der Rekordsieger in Spa unter den aktuellen Piloten mit vier Erfolgen.

Wird Räikkönen zu Sebastian Vettels Helfer im WM-Kampf?

An die sechs Siege Schumachers könnte er rechnerisch rankommen - Räikkönens Vertrag wurde am Dienstag um ein weiteres Jahr verlängert. Im Kampf der Nobel-Hersteller Ferrari vs. Mercedes fällt dem 37 Jahre alten Finnen allerdings die Rolle des Edelhelfers für Vettel zu. Der 30 Jahre Deutsche kann jeden Zähler gebrauchen, um am Ende der Saison Räikkönen als letzten Ferrari-Champion (2007) abzulösen. Vettel zöge dann auch nach Titeln mit Juan-Manuel Fangio gleich. Nur Schumacher, dessen Erfolgsstory so eng mit dem Kurs in Spa verbunden ist, wäre mit sieben noch zwei voraus.

Lesen Sie auch: So ähnlich sind sich Schumi und Formel-1-Star Sebastian Vettel.

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gea/news.de/dpa

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