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Michael Schumacher: Darum ist Vettel nach dem Monaco-Triumph in Gedanken bei Schumi

16 Jahre nach Michael Schumacher fuhr Ferrari erstmals wieder den Grand-Prix-Sieg im Fürstentum ein. Vor allem bei Gewinner Sebastian Vettel sorgte der Triumph in Monaco für einen ganz speziellen Gänsehautmoment.

16 Jahre nach Michael Schumacher: Sebastian Vettel und Ferrari triumphieren wieder in Monaco. Bild: dpa

Nach seinem kleinen Siegertanz in der Fürstenloge von Monaco gab sich Sebastian Vettel ganz dem Rausch der Gefühle hin. "Es war unmöglich, nicht Gänsehaut zu bekommen. Das macht Rennfahren für mich so speziell", sagte der Formel-1-Spitzenreiter, nachdem er Ferrari am Sonntag den ersten Sieg beim Klassiker in Monte Carlo seit Michael Schumachers Triumph vor 16 Jahren geschenkt hatte.

16 Jahre nach Schumi-Sieg: Gänsehaut-Triumph für Vettel in Monaco

Der mit einer gewitzten Strategie vor dem düpierten Teamkollegen Kimi Räikkönen eingefahrene Erfolg wirkte für Vettel umso süßer, weil sein Titelrivale Lewis Hamilton als Siebter patzte und nun schon 25 Punkte in der Gesamtwertung zurückliegt. Vettels Ferrari-Sieg in Monaco war für ihn ein ganz besonderer. Immerhin hat 16 Jahre nach dem Sieg von Rekordweltmeister Michael Schumacher erstmals wieder ein Ferrari-Pilot in Monaco gewonnen.

Sebastian Vettel in Gedanken bei Michael Schumacher

"Das ist ein ganz großer Tag für Ferrari, es ist so lange her, dem Team bedeutet es unheimlich viel", sagte Vettel. Im Jahr 2001 hatte Schumi zuletzt für Ferrari triumphiert. "Auch für mich ist das ganz speziell", ergänzte Vettel. "Wir hatten so schwere Zeiten letztes Jahr, dieses Jahr scheint alles andersrum", schwärmte der 29-Jährige Deutsche, der voller Emotionen sogar kurz in den inbrünstigen Gesang seiner Mechaniker zur italienischen Hymne eingestimmt hatte

Lewis Hamilton fährt bei Monaco-GP nur auf Rang 7

Der von der Pole Position gestartete und später von Vettel ausmanövrierte Räikkönen stand mit versteinerter Miene daneben, Hamilton war schon in den Feierabend geflüchtet. "Das war das Beste, was ich rausholen konnte", versicherte der Brite. Nach verpatzter Qualifikation rettete er sich von Startplatz 13 immerhin auf Rang sieben und ergatterte noch sechs WM-Punkte. "Das ist keine tolle Ausbeute", meinte Mercedes-Teamaufseher Niki Lauda. "Hoffentlich war das unser schlechtestes Wochenende", betonte Teamchef Toto Wolff, zumal auch der Finne Valtteri Bottas als Vierter hinter Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo das Podium verpasste.

Vettels Plan geht auf

Dagegen lief es für Vettel perfekt. Zwar kam er am Start noch nicht wie erhofft an Räikkönen vorbei, doch als der Finne für seinen Reifenwechsel an die Garage fuhr, nutzte der 29-Jährige seine Chance mit zwei Superrunden. "Für mich war dann klar: jetzt alles oder nichts. Ich habe versucht, alles rauszuquetschen, nicht viel nachgedacht und wirklich fliegen lassen", erklärte Vettel die entscheidenden Minuten des Rennens.

Sein Teamgefährte sah sich indes durch die Ferrari-Strategie benachteiligt. "Es fühlt sich nicht wirklich gut an", sagte Räikkönen, der nach fast neun Jahren Wartezeit wieder auf der Pole Position gestanden hatte. Vettel versuchte, mit demonstrativem Mitgefühl den Teamfrieden zu retten. "Ich bin sehr glücklich, aber ich kann schon verstehen, dass er verärgert ist", sagte der Hesse.

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