27.05.2017, 17.30 Uhr

DFB-Pokal-Finale 2017: Borussia Dortmund holt DFB-Pokal gegen Frankfurt

Der Zoff zwischen BVB-Trainer Thomas Tuchel und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ließ die Mannschaft bisher kalt. Auch im DFB-Pokal-Finale gegen den SGE behielt sie einen kühlen Kopf und holte den Sieg.

Haben Trainer Thomas Tuchel (re.) und BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang im DFB-Pokal-Finale Grund zur Freude? Bild: dpa

Wenn es nach Karl-Heinz Körbel gegangen wäre, hätte Alex Meier am Samstag im DFB-Pokal-Finale in Berlin Frankfurter Fußball-Geschichte geschrieben. "Alex Meier schießt uns zum Pokalsieg. Diese Schlagzeile möchte ich lesen", sagte die Eintracht-Legende im Vorfeld in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Körbel, der als einziger Spieler bei allen vier Pokalsiegen von Eintracht Frankfurt 1974, 1975, 1981 und 1988 dabei war, tippte ein 2:1 gegen Borussia Dortmund. "Der Alex wird das entscheidende Tor machen. Wenn er das nicht einhält, bekommt er riesige Probleme", sagte der 62-Jährige.

Borussia Dortmund in vergangenen drei Jahren erfolglos im DFB-Pokal-Finale

Gegen die favorisierten Dortmunder um ihre Stars Pierre-Emerick Aubameyang und Marco Reus rechnete sich Körbel gute Chancen für seine Eintracht aus. "Wir müssen jetzt die Unruhe in Dortmund um Trainer Thomas Tuchel versuchen auszunutzen", sagte er. Der BVB habe einen Riesendruck, endlich die Negativserie in Berlin zu beenden. Dortmund stand in den vergangenen drei Jahren jeweils im Finale, ging jedoch immer als Verlierer vom Platz.

BVB besiegt Titelfluch - DFB-Pokaltriumph gegen Eintracht Frankfurt im vierten Anlauf

Doch daraus wurde nichts. Borussia Dortmund hat nach drei verlorenen Cupendspielen in Serie endlich den DFB-Pokal gewonnen. Der BVB besiegte am Samstag Eintracht Frankfurt im ausverkauften Berliner Olympiastadion mit 2:1 (1:1) und sicherte sich damit den insgesamt vierten Pokalerfolg bei der neunten Endspielteilnahme.

Dortmund ging durch Ousmane Dembele schnell in Führung (8.), vergab dann aber einige Möglichkeiten, die Führung auszubauen. So kam die Eintracht besser ins Spiel und durch Ante Rebic (29.) zum verdienten Ausgleichstreffer. Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang verwandelte in der 67. Minute einen von Torhüter Lukas Hradetzky an Christian Pulisic verwirkten Foulelfmeter zum entscheidenden 2:1.

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gea/sam/news.de/dpa

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