08.05.2017, 10.26 Uhr

Uefa könnte Club stoppen: Steht RB Leipzig vor dem Champions-League-Aus?

RB Leipzig hat sich für die Champions League qualifiziert - doch darf der Club auch wirklich internationales Parkett betreten? Die Uefa könnte dem Retortenverein nun einen Strich durch die Rechnung machen. Leipzig gibt sich jedoch sorglos.

Ralf Rangnick sieht einer Entscheidung der Uefa gelassen entgegen. Bild: dpa

RasenBallsport Leipzig feiert schon die anstehende Champions League-Teilnahme. Doch die Uefa könnte dem Verein noch einen Strich durch die Rechnung machen. Das Problem: Die Verbindungen zwischen Salzburg und Leipzig. Beide sind Red-Bull-Klubs. Doch eine Grundregel der Uefa lautet: Es dürfen nicht zwei Teams des gleichen Hauptsponsors in internationalen Ligen spielen. Das könnte bei Leipzig dann allerdings der Fall sein, denn Salzburg scheint die österreichische Meisterschaft für sich entscheiden zu können. Als Meister würden sie ein Vorrecht auf eine Champions-League-Teinahme haben, sollte nur einer der beiden Clubs zugelassen werden.

RB Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick sieht keinen Grund zur Sorge

RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat in der Debatte um eine mögliche Nähe zu Red Bull Salzburg "keine Sorgen" um das Champions-League-Startrecht des Fußball-Bundesligisten. "Wir wussten logischerweise schon vor Jahren, dass dieser Tag kommen könnte", sagte Rangnick im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF nach der endgültigen direkten Qualifikation des Aufsteigers für die Königsklasse. Dies sei einer der Gründe, warum er 2015 sein Amt bei den Salzburgern niedergelegt habe.

Der Champions-League-Teilnahme scheint nichts mehr im Weg zu stehen

Gemäß der Regularien der Europäischen Fußball-Union UEFA darf "keine natürliche oder juristische Person" Einfluss auf mehr als einen an einem UEFA-Clubwettbewerb teilnehmenden Verein haben. "Alle anderen bei uns im Verein arbeiten schon seit Monaten mit Hochdruck daran, die Bedingungen zu erfüllen, deshalb mache ich mir da überhaupt keine Sorgen", betonte Rangnick. Vor knapp einem Monat hatten die Leipziger mitgeteilt, dass Geschäftsführer Oliver Mintzlaff schon seit geraumer Zeit nicht mehr Head of Global Soccer von Red Bull sei. Heißt: Sowohl Salzburg als auch Leipzig könnten nun in der Champions League antreten.

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gea/news.de/dpa

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