Krise beim FC Liverpool: Jürgen Klopp wütet wieder an der Linie

"Verlieren gehört zum Fussball dazu" - das ist eine der Durchhalteparolen von Liverpools Trainer Jürgen Klopp. Vier Niederlagen an der Anfield Road und auch das gestrige Duell mit Chelsea reichte nicht zu einem Sieg. Und der Trainer? Der kämpfte mit seinen Gefühlen.

Keine Seltenheit: Ein wütender Jürgen Klopp an der Seitenlinie. Bild: Georgios Kefalas / picture alliance / dpa / EPA

Das gestrige 1:1-Unentschieden gegen den FC Chelsea brachte für den FC Liverpool wieder keinen Sieg. Die Negativserie hält also weiter an. Und es wird die wohl längste Serie ohne Sieg seit über 90 Jahren für die Reds sein.

Wieder wurde ein Schiedsrichter das Opfer von Jürgen Klopp

Auch Jürgen Klopp lässt das nicht kalt: Als im gestrigen Spiel Diego Costa in der 76. Minute zu Boden gefällt wurde, und der den anschließenden Strafstoß nicht verwandeln konnte, war es vorbei mit den guten Manieren des Trainers. Einmal mehr suchte der sich ein Zufallsopfer zum Anbrüllen und Frust abbauen. Dieses Mal war es der vierte Offizielle an der Seitenlinie.

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Jürgen Klopp: "No one can beat us"

In der anschließenden Pressekonferenz nahm er den Journalisten allerdings gleich den Wind aus den Segeln und teilte ganz offen mit, was er auch dem Schiedsrichter schon ins Geschicht gebrüllt hatte: "No one can beat us" ("Niemand kann uns schlagen"). Der wildgewordene Stier Klopp also, ganz auf Sieg programmiert. Zum wiederholten Mal traf er in dieser Saison auf den Falschen.

Unparteiischer nimmt es mit Humor

Jürgen Klopps Aufregung scheint allerdings dem nicht gepfiffenen Foul von Diego Costa kurz vor dem Strafstoß gegolten zu haben, wie "Die Welt" schreibt. Dem Schiedsrichter gegenüber ruderte er sogleich zurück und bekam prompt die Antwort des Unparteiischen: "Kein Problem, ich mag Ihre Leidenschaft!"

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koj/lid/news.de

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