02.01.2017, 15.17 Uhr

Michael Schumacher aktuell: Mika Häkkinen vermisst Schumi

Michael Schumacher hatt gestern Geburtstag. Nun hat seine Familie eine neue Initiative ins Leben gerufen, die seinen Fans Mut machen soll. Unterdessen verneigte sich auch Schumachers früherer Mitstreiter Mika Häkkinen vor der Rennlegende.

Der damals amtierende finnische Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (links) und sein deutscher Rivale Michael Schumacher am 03. März 1999. Bild: Oliver Multhaup/dpa

Michael Schumacher wurde am 3. Januar 48 Jahre alt. Vor wenigen Tagen haben nun seine Managerin Sabine Kehm (52), seine Frau Corinna (47) sowie seine beiden Kinder Mick (17) und Gina Maria (19) eine Initiative ins Leben gerufen, die nach dem Geschmack der Renn-Legende sein dürfte: Die "Keep Fighting Initiative inspired by Michael Schumacher".

Michael Schumacher News: Sabine Kehm und seine Familie gründen "Keep Fighting Initiative"

Die Initiative soll vor allem den Fans des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters auf der ganzen Welt Mut machen: Der Illustrierten "Bunte" sagte Kehm, sie solle "ein weiteres Zeichen des Respekts und der Dankbarkeit von Michael und seiner Familie an seine Fans sein". Weiterhin soll sie "die positive Energie kanalisieren, die Michael und seine Familie seit so vielen Jahren erhalten, und alle Menschen, die sich von Michaels Karriere und seinem Charakter inspiriert fühlen, darin motivieren, weiter zu kämpfen und niemals aufzugeben." Schumacher erlitt 2013 durch einen schweren Skiunfall Kopfverletzungen und befindet sich seither in medizinischer Rehabilitation.

Mika Häkkinen über Schumi: "Es wäre toll, wenn wir uns irgendwann noch einmal sehen könnten"

Auch Mika Häkkinen (48), selbst zweimaliger Formel-1-Weltmeister, nutzte am 1. Januar den anstehenden Geburtstag Schumachers, um sich vor seinem Idol, Kollegen und früheren Konkurrenten zu verneigen: Für ihn sei Schumacher "einer der größten deutschen Sportler aller Zeiten", schrieb Häkkinen in einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung. Man werde nicht zufällig siebenmal Formel-1-Weltmeister.

Häkkinen war es 1998 und 1999 zwei Mal gelungen, seinen Konkurrenten zu schlagen und vor diesem Weltmeister zu werden. Schumacher sei "eine unglaubliche Persönlichkeit", umso betroffener sei er von dessen Schicksal. Es wäre toll, "wenn wir uns irgendwann noch einmal sehen könnten und es ihm wieder besser geht", so Häkkinen. Er wünsche Schumacher und seiner Familie nur das Beste.

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