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ISTAF 2016 als Wiederholung: Robert Harting wird Dritter - Weißhaidinger gewinnt

Im Wohnzimmer von Robert Harting wurde es am Samstag voll. Das 75. ISTAF wurde zum Schaulaufen vieler Olympiasieger und Europameister. Schade nur: Diskus-Ass Christoph Harting war krank - das Bruderduell fiel aus.

Bei der 75. ISTAF fällt das Brüder-Duell aus. Bild: dpa

Diskus-Ass Robert Harting hat seine turbulente Saison beim 75. ISTAF als Dritter mit 63,23 Metern beendet. Der 31-Jährige vom SSC Berlin wurde drei Wochen nach seiner Olympia-Enttäuschung von den Fans im Berliner Olympiastadion mit viel Beifall verabschiedet. In Rio war der London-Olympiasieger von 2012 mit einem Hexenschuss bereits in der Qualifikation gescheitert. Den Sieg beim internationalen Leichtathletik-Sportfest sicherte sich der Österreicher Lukas Weißhaidinger mit 66,00 Metern vor dem Olympia-Zweiten Piotr Malachowski aus Polen (65,39).

Das mit Spannung erwartete Bruderduell im Diskusring fiel aus. Rio-Olympiasieger Christoph Harting musste auf einen Start bei seinem Heim-Meeting verzichten - kam aber als Zuschauer ins Stadion und grüßte seine Fans. "Die letzten Tage waren schwer, ich lag im Bett mit Fieber und Schüttelfrost. Ich bin in Rio krank geworden - das schleppe ich jetzt seit zwei Wochen mit mir rum", erklärte der 26-Jährige übers Stadionmikrofon. "Schade, dass ich nicht dabei sein kann. Ich werde jetzt einfach den Wettkampf genießen."

Speerwerfer Vetter überrascht mit ISTAF-Sieg - Röhler nur Vierter

Speerwerfer Johannes Vetter hat Olympiasieger Thomas Röhler beim 75. Berliner ISTAF die Show gestohlen. Der Olympia-Vierte von der LG Offenburg gewann die hochkarätige Konkurrenz am Samstag mit der persönlichen Bestleistung von 89,57 Metern. Zweiter bei dem Leichtathletik-Klassiker im Olympiastadion wurde der Olympia-Neunte Julian Weber, der zum Saisonschluss mit 88,29 Metern ebenfalls so weit wie noch nie warf. Auf Rang drei landete der Mannheimer Andreas Hofmann (85,42).

Zwei Tage nach dem knapp verpassten Gesamtsieg in der Diamond League und dem damit verbundenen Jackpot musste sich Röhler mit Rang vier begnügen. Der 24-Jährige aus Jena kam auf 82,55 Metern.

ISTAF vom 03.09. verpasst? So sehen Sie die Wiederholung

Wenn sie die ISTAF am Samstag verpasst haben, dann können Sie das Leichtathletik-Event auch in der Wiederholung sehen. Im TV wird die 75. Ausgabe leider nicht mehr gezeigt. Highlights können Sie aber im ZDF-Sportstudio sehen. Auch lohnt sich ein Blick in die Mediathek der ARD und auf Sportschau.de.

75. ISTAF in Berlin: Zeitplan der einzelnen Disziplinen im Überblick

14:30 Stadioneröffnung
16:00 Dreisprung - Männer
16:40 Opening ISTAF 2016
16:55 100m Rollstuhlschnellfahren
17:00 Speerwurf - Männer
17:05 Kugelstoßen - Männer
17:20 3000m - Männer
17:25 Stabhochsprung - Männer
18:05 800m - Männer
18:10 Weitsprung - Frauen
18:15 800m - Frauen
18:40 Diskus - Männer
18:40 Kugelstoßen - Frauen
18:45 110m Hürden - Männer
19:00 100m Hürden - Frauen
19:10 3000mSC - Frauen
19:30 200m - Frauen
19:40 100m - Männer
19:50 Siegerehrungen/Abschlussfeuerwerk
20:00 Ende

Ordentlicher Abschied für Robert Harting

Robert Harting will sich von seinen Fans im letzten Wettkampf einer harten Saison ordentlich verabschieden. In Rio war der London-Olympiasieger mit einem Hexenschuss schon in der Qualifikation hängengeblieben. Viel rechnet sich der 31-Jährige nun nicht mehr aus. "Für Samstag gibt's nichts zu holen. Es wird sehr schwer. Man kann sich nicht selbst anlügen", sagte der dreimalige Diskus-Weltmeister der dpa. "Die Schritte sind schwerer, sie fallen nicht mehr leicht." Die Luft ist raus, dennoch freut sich der Publikumsliebling auf das ISTAF: "Ich werde meinen letzten Wettkampf dieses Jahr genießen."

Auf Wunsch des London-Olympiasiegers vom SCC Berlin wurde in der Ostkurve ein neuer Diskusring eingebaut. Messen muss sich Robert Harting nun mit dem olympischen Silbermedaillen-Gewinner Piotr Malachowski aus Polen und dem Überraschungs-Dritten Daniel Jasinski aus Wattenscheid.

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jko/news.de/dpa

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