Ryan Lochte: Waffen-Drama! Olympiasieger mit Pistole am Kopf ausgeraubt

Der amerikanische Schwimm-Profi und Goldmedaillen-Gewinner Ryan Lochte sowie drei seiner Teamkollegen sind in Rio de Janeiro überfallen worden. Bewaffnete Männer, die sich als Polizisten ausgegeben hatten, hatten ihr Taxi gestoppt. Wie geht es den Olympia-Wettstreitern nun?

US-Schwimmer Ryan Lochte während einer Presse-Konferenz in Rio de Janeiro am 3. August 2016. Bild: Patrick B. Kraemer/dpa

US-Schwimmer Ryan Lochte (32) und drei seiner Mannschaftskollegen sind während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ausgeraubt worden. Das teilte das Nationale Olympische Komitee der USA am Sonntag (14.08.2016) mit. Alle vier Athleten seien in Sicherheit.

Taxi gestoppt: US-Schimmer Lochte, Bentz, Conger und Feigen überfallen

Lochte, Gunnar Bentz, Jack Conger und Jimmy Feigen hätten das Französische Haus am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) verlassen und sich ein Taxi Richtung Olympisches Dorf genommen, hieß es. "Das Taxi wurden von Männer, die vorgaben, bewaffnete Polizisten zu sein, gestoppt. Dann haben sie von den Athleten Geld und persönliche Gegenständen verlangt." Die Schwimmer hätten bei der Polizei zu dem Vorfall ausgesagt. Die Sicherheit in der Millionen-Metropole bleibt seit Beginn der Spiele die größte Herausforderung für die Organisatoren.

Ryan Lochte: "Ich habe mich geweigert"

Lochte schilderte beim US-Sender NBC den Überfall so: Die Männer hätte eine Polizeimarke gezeigt. "Und dann holten sie ihre Waffen raus und sagten den anderen Schwimmern, sie sollen sich auf den Boden legen", sagte Lochte. "Ich habe mich geweigert, wir hatten ja nichts Falsches gemacht. Und dann zog einer seine Waffe, spannte sie, setzte sie mir an die Stirn und sagte: "Runter"." Lochte habe dann die Hände hochgenommen. "Er nahm unser Geld, meine Brieftasche, er ließ mir mein Mobiltelefon und meine Akkreditierung."

Ausgeraubt? Widersprüchliche Angaben zu dem Zwischenfall in Rio de Janeiro

Lochte hatte mit der 4 x 200 Meter Freistil-Staffel der US-Männer Gold in Rio gewonnen. Zunächst gab es widersprüchliche Angaben über den Zwischenfall. Zuerst hatte offensichtlich Lochtes Mutter Ileana darüber gesprochen. Aber weder die US-Delegation noch das Internationale Olympische Komitee konnten dies bestätigen. IOC-Sprecher Mark Adams nannte den Bericht in einer ersten Stellungnahme nicht richtig.

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lid/saw/news.de/dpa

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