04.06.2016, 08.11 Uhr

Muhammad Ali tot: Im Alter von 74 verstorben! Größter Boxer der Geschichte ist tot

Der berühmteste Boxer der Sport-Geschichte, Muhammad Ali, hat seinen wichtigsten Kampf im Alter von 74 Jahren verloren. Ali starb am Freitag (Ortszeit) in einem Krankenhaus bei Phoenix, wie mehrere US-Medien, darunter der Sender NBC News, unter Berufung auf einen Sprecher der Familie berichteten.

Im Alter von 74 verstarb der weltweit größte Boxer Muhammad Ali. Bild: dpa

Er litt seit über 30 Jahren an Parkinson, ließ sich aber nicht unterkriegen. Nun ist Muhammad Ali im Alter von 74 Jahren gestorben. Auch seinen einstigen Gegnern wird er als "The Greatest" in Erinnerung bleiben.

Auf der offiziellen Twitter-Seite und Website der als "The Greatest" bekannten Sportikone wurden Fotos von Ali mit dem Zusatz "1942 - 2016" veröffentlicht.

Muhammad Ali tot - er kam wegen Atemprobleme ins Krankenhaus

Der dreimalige Schwergewichtsweltmeister war am Donnerstag wegen Atemproblemen in das Krankenhaus eingeliefert worden. Sein Sprecher sagte daraufhin, er werde von einem Ärzteteam betreut und befinde sich in guter Verfassung. Es sei mit einem kurzen Krankenhausaufenthalt zu rechnen.

Internationale Medien berichteten aber bereits zu diesem Zeitpunkt, dass sein Zustand ernster sei. Alis einstiger Rivale Sugar Ray Leonard schrieb auf Twitter: "Gebete und Segen für mein Idol, meinen Freund & ohne Frage, den Größten aller Zeiten."

Der an Parkinson leidende Ali, dreifacher Weltmeister im Schwergewicht und Olympiasieger im Halbschwergewicht, hatte seine Karriere im Jahr 1981 beendet. In den vergangenen Jahren war er wegen gesundheitlicher Beschwerden mehrfach im Krankenhaus behandelt worden, darunter zweimal im Jahr 2014 und einmal im vergangenen Jahr.

Muhammad Ali - Schüttellähmung und Parkinson

Ende 2014 wurde zunächst eine leichte Lungenentzündung diagnostiziert, nach ein paar Tagen stellten die Medizinier jedoch eine schwere Harnwegsinfektion fest. Kurz nach seiner Entlassung hatte sich Ali zur Nachsorge erneut ins Krankenhaus begeben müssen. Nach einer Nacht war er wieder entlassen worden. Er litt seit langem an der Parkinson-Krankheit. Der Verdacht auf die Schüttellähmung war 1984 bestätigt worden.

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