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Beach-Volleyball-EM 2016 in Biel: EM-Titel verteidigt: Ludwig und Walkenhorst sind "sprachlos"

Bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft in der Schweiz haben Laura Ludwig und Kira Walkenhorst ihren Titel verteidigt. Dabei dominierten sie das Teilnehmerfeld fast nach Belieben. Karla Borger und Britta Büthe holten Bronze. Alle Infos zur Europameisterschaft lesen Sie hier.

Stark: Kira Walkenhorst (l.) und Laura Ludwig. Bild: Georg Hochmuth/dpa

Laura Ludwig stand am Sandstrand des Bieler Sees und rang nach Worten: "Ich bin sprachlos gerade und ziemlich emotional", sagte die Nationalspielerin, die mit Partnerin Kira Walkenhorst ihren Titel bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft bravourös verteidigt hatte. Das Duo aus Hamburg gewann am Sonntag das Endspiel klar gegen die bereits in der Vorrunde bezwungenen Tschechinnen Marketa Slukova und Barbora Hermannová 2:0 (21:14, 21:15). "Wir haben ein ziemlich perfektes Finale gespielt", sagte Ludwig. Karla Borger und Britta Büthe belegten Rang drei.

"Ziemlich perfektes Finale": Ludwig/Walkenhorst sicher in Rio dabei

Ludwig/Walkenhorst, die ihr Ticket für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro bereits sicher haben, starteten mit Wettkampfrückstand ins Turnier. Doch nach der Niederlage am Mittwoch gegen die Griechinnen Vasiliki Arvaniti/Panagiota Karagkouni fanden die Hamburgerinnen besser ins Turnier, steigerten sich von Spiel zu Spiel und gaben bis zum Ende keinen Satz mehr ab.

Mit ihrer Athletik und Spielübersicht spielten sie eine Ebene höher als ihre europäische Konkurrenz. Im Halbfinale besiegten sie die Russinen Jewgenia Ukolowa und Jekaterina Birlowa in der Neuauflage des EM-Finals von 2015 deutlich mit 21:15, 21:16. Damit machten die 30 Jahre alte Abwehrspezialistin Ludwig und die fünf Jahre jüngere Blockerin am Samstag die 31. EM-Medaille für Deutschland bei einer Beachvolleyball-EM perfekt.

Borger/Büthe lassen Ukolowa/Birlowa hinter sich - Deutsche Männer enttäuschen

Nummer 32 holten Borger/Büthe im kleinen Finale. Die Stuttgarterinnen gewannen im Regen gegen die Russinen Jewgenia Ukolowa und Jekaterina Birlowa 2:0 (22:20, 21:17).

Nach zweimal Bronze in den Jahren 2013 und 2014 feierten Ludwig/Walkenhorst den zweiten gemeinsamen EM-Titel. Abwehrspielerin Ludwig bricht mit ihrem insgesamt vierten EM-Gewinn ihren eigenen Rekord, den sie sich vorher mit drei Spielerinnen teilen musste. Die gebürtige Essenerin Walkenhorst holte ihren zweiten EM-Titel bei den Profis.

Anders als die starken Damen konnten die deutschen Männer in Biel nicht punkten. Die vier Teams konnten nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen.

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