Jules Bianchi: Jetzt verklagt seine Familie die Formel 1

2015 starb Jules Bianchi nach einem heftigen Crash in Suzuka. Nun will seine Familie rechtliche Schritte gegen die Formel 1 einleiten. Hätte das Renn-Talent nicht sterben müssen?

Auf regennasser Strecke war Jules Bianchi von der Piste abgekommen und verunglückt. Bild: dpa

Die Familie des verstorbenen Formel-1-Piloten Jules Bianchi verklagt anderthalb Jahre nach dessen tragischen Todes-Crash den Weltverband Fia, den Formel-1-Rechteinhaber Fom und Bianchis früheren Rennstall Marussia, so "bild.de".

Forrmel 1 beklagt: "Jules Bianchis Tod war vermeidbar!"

Seine Familie wolle nun Gerechtigkeit und vor allem Klarheit. "Wir wollen Gerechtigkeit für Jules, wir wollen die Wahrheit herausfinden über die Entscheidungen, die zum Unfall unseres Sohnes beim Großen Preis von Japan 2014 geführt haben", so sein Vater zu "bild.de".

Rückenstärkung bekommen sie von ihrem Anwalt: "Jules Bianchis Tod war vermeidbar!" Die wahren Umstände sollen nun vor Gericht geklärt werden: "Als Familie haben wir so viele unbeantwortete Fragen und fühlen, dass Jules Unfall und sein Tod hätten vermieden werden können, wenn eine Reihe von Fehlern nicht gemacht worden wären."

VIDEO: Bewegende Trauerfeier für Formel-1-Star in Nizza
Video: clipkit/SID-CO

Julius Blanchi - Die Schuldfrage um seinen Tod ist umstritten

Nach seinem Tod im Juli 2015 hatte die Fia ermittelt und festgestellt, dass Jules Bianchi selbst Schuld an seinem Tod sei. Trotz gelber Flaggen soll Bianchi sein Tempo nicht gedrosselt haben.

Jules Bianchi starb im Alter von 25 Jahren im Krankenhaus an seinen schweren Kopfverletzungen. Der Unfall hatte sich wenige Monate zuvor, im Oktober 2014, beim Großen Preis von Japan ereignet.

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grm/kad/news.de

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