07.05.2016, 15.45 Uhr

Arne Friedrich privat: "Nein, Arne ist nicht schwul" - So reagiert der Fußballer auf die Gerüchte

Für Hertha und Wolfsburg bestritt Arne Friedrich insgeamt 246 Bundesligaspiele. Der ehemalige Fußballer weiß, was es heißt zu kämpfen - und sich mit hartnäckigen Gerüchten auseinander setzen zu müssen.

Was macht Arne Friedrich heute? Bild: dpa

Bei Hertha reifte er zum Nationalspieler. In seinen neun Jahren DFB-Elf kam Arne Friedrich auf insgesamt 81 Einsätzen. Dabei erzielte der Verteidiger ein Tor - im WM 2010-Viertelfinale gegen Argentinien. Die ersten Schritte als Profi absolvierte er jedoch in der 2. Liga bei Arminia Bieleleld. 2002 dann der Wechsel nach Berlin zur Hertha. Dort reifte er zum Kapitän, ehe er nach dem Abstieg 2010 den VFL Wolfsburg anschloss. Für die Niedersachsen bestritt verletzungsbedingt nur noch 15 Bundesligaspiele. Nach seinem Abenteuer bei den Chicago Fire SC beendete Friedrich 2013 seine Karriere.

Arne Friedrich und Freundin Linn Rödenbeck

Immer an seiner Seite: Seine langjährige Freundin: Linn Rödenbeck. Glaubt man verschiedenen Medienberichten sollen sich die beiden angeblich nach knapp 15 gemeinsamen Jahren heimlich getrennt haben. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings nicht. Ihr Privatleben wussten beide aus der Öffentlichkeit zu halten. Nur als anhaltende Gerüchte über Friedrichs angebliche Homosexualität im Internet nicht abklingen wollten, trat sie lautstark hervor, um ihre Liebe zu verteidigen. "Nein, Arne ist nicht schwul – und ich bin mir sicher, dass er der Letzte wäre, der nicht dazu stehen würde", schrieb sie 2011 in einem offenen Brief, den die "Bild" abdruckte.

"Nein, Arne ist nicht schwul"

Wenn man Arne Friedrich googelt, kommen in der Tat erstaunlich viele Treffer von Gerüchten, dass Arne Friedrich homosexuell sei. Als sich Thomas Hitzlsberger outete, äußerte sich Arne Friedrich ähnlich zu den Gerüchten an seiner Person: "Jeder Fußballer ist doch auch Privatperson. Ich bin heterosexuell. Aber wenn ich homosexuell wäre, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, es öffentlich auszusprechen."

Nach seinem Karriereende absolvierte der 36-Jährige beim Trainerlehrgang des DFB die B-Lizenz. Seit August 2014 ist Friedrich Co-Trainer der deutschen U-18-Nationalmannschaft.

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jko/news.de

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