Wechsel von Mats Hummels zum FC Bayern: Watzke über Hummels: Platzt der Bayern-Deal?

Borussia Dortmund hat den Kampf um den wechselwilligen Mats Hummels noch nicht aufgegeben. Damit der Weltmeister zum FC Bayern München gehen könnte, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Hummels hatte seinen Wechselwunsch öffentlich gemacht und steht nun bei seinen Fans in der Kritik.

Hummels und Dortmund-Trainer Thomas Tuchel: Bisher hielt sich der BVB-Coach zu den Zukunftswünschen seines Spielers bedeckt. Bild: dpa

Der BVB will seinen Verteidiger Mats Hummels nicht kampflos ziehen lassen. Mit der öffentlichen Bestätigung des Freigabe-Wunsches des Fußball-Weltmeisters für einen Transfer zum FC Bayern sei "überhaupt nicht gesagt, dass Mats nicht im nächsten Jahr weiterhin in unserem Trikot spielt", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der "Süddeutschen Zeitung" am Freitag.

Hummels hat bei Dortmund einen Vertrag bis 2017 und keine Ausstiegsklausel. Wie der Verein in einer Mitteilung bekanntgab, erwarten sie "ein dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers entsprechendes, äußerst werthaltiges Angebot".

Borussia Dortmund: Spekulationen um saftige Ablöse für Mats Hummels

Der Vertrag von Hummels beim Bundesligisten läuft noch bis 2017. Dortmund hatte die Erlaubnis für den Wechsel nach München an eine hohe Ablöse geknüpft. Spekuliert wird, dass der BVB bis zu 40 Millionen Euro verlangen könnte. Zudem gibt es Gerüchte, dass die Hummels-Ablöse mit dem Wechsel von Mario Götze verrechnet werden könnte.

Fan-Wut: Erinnerungen an den Götze-Wechsel

Kurz nach der öffentlichen Bestätigung hagelte es scharfe Kritik vonseiten der Fans. Sie machten ihrem Ärger über einen möglichen Wechsel auf Hummels' Facebook-Seite Luft. Dabei bezogen sie sich unter anderem auf die Aussagen des Weltmeisters nach dem Wechsel von Mario Götze zum FC Bayern. Damals reagierte Hummels mit Unverständnis: "Ich verstehe ihn nicht, es gibt keinen Grund uns zu verlassen (...) Ich muss nicht unbedingt in der besten Mannschaft der Welt spielen, nur um eine relative Garantie auf Titel zu haben".

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