Boris Becker wütend: Nach WM-Skandal 2006: "Franz Beckenbauer noch immer ein Held"

Der Skandal um Deutschlands Sommermärchen hat das Ansehen von Franz Beckenbauer enorm geschadet. Er fehlte bei den Laureus-Awards. Boris Becker hingegen hatte keine Probleme, sich zu Kaiser Franz zu bekennen und geht auf Kritiker los.

Boris Becker steht zu Franz Beckenbauer. Bild: dpa

Die "tz" traf Tennis-Legende Boris Becker am Rande der Laureus Gala in Berlin. Im Interview kritisiert der Tennis-Trainer die Öffentlichkeit stark, die seit dem Skandal um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Kaiser Franz stark unter Beschuss nimmt.

Für Boris Becker wird Franz Beckenbauer immer ein Held bleiben

"Das ist eine Schande. Franz wird für mich bis ans Lebensende ein Held bleiben. Ich finde, er hat Enormes für Deutschland geleistet. Die Kritik, die jetzt auf ihn niederprasselt, lasse ich nicht zu", äußerte sich Boris Becker gegenüber der "tz". Für ihn ist klar, dass Beckenbauer niemals alleine in den WM-Skandal involviert war, dass jetzt so hart gegen ihn geurteilt wird, passt ihm so gar nicht. "Er war jedenfalls nicht alleine, da waren auch andere beteiligt. Aber die werden verschont."

Laut Beckers Meinung läge es einfach in der Mentalität der Deutschen, dass man "seine Sporthelden" gerne fallen lasse. "Darüber gibt es Bücher", so Becker gegenüber der "tz".

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zurück Weiter Diesen Urlaubs-Anblick wollte uns Boris Becker nicht ersparen. (Foto) Foto: instagram.com/borisbeckerofficial Kamera

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ife/thf/news.de

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