"Football Leaks" enthüllt Gehalt: So viel verdient Toni Kroos bei Real Madrid

Toni Kroos scheint es nicht leicht zu haben, schließlich verdient der Profi-Kicker beim spanischen Meister lediglich 6000 Euro im Monat. Dennoch hat der Real-Star am Ende des Jahre satte elf Millionen Euro auf seinem Konto. Wie kann das sein?

"Football Leaks" hat wieder zugeschlagen: Diesmal traf es Real-Star Toni Kroos. Bild: dpa

Na wer hat sich denn da verrechnet? Wie der "Focus" unter Berufung auf die Enthüllungsplattform "Football Leaks" berichtet, soll der Monatsgehalt von Toni Kroos bei 6000 Euro liegen. Das klingt ganz nach Dritter Liga - entspricht aber dem Mindestlohn der spanischen Primera Divsion. Im Jahr würde Kroos damit auf 72.000 Euro kommen. Wie also kann der frühere Bayern-Kicker am Ende des Jahres auf satte elf Millionen Euro kommen?

"Football Leaks" enthüllt: Wie Toni Kroos mit 6000 Euro im Monat Millionen scheffelt

"Focus" zufolge liegt das Geheimnis in den Bonuszahlungen, die jeweils am 10. Januar und auch am 10. Juli auf die Spielerkonten der Real-Stars einlaufen. Warum genau Real Madrid mit derartigen Gehältertricksereien arbeitet, erklärt "Sport-Bild" wie folgt: Eigentlich wäre Real Madrid dazu angehalten, seinen Spielern das komplette Gehalt zu Saisonbeginn zu überweisen, damit die Spieler im Falle einer Insolvenz abgesichert sind.

Würden die Madrilenen das gesamte Team auf einmal bezahlen, so würde der spanische Topclub rund 170 Millionen auf einen Schlag los werden. Damit wäre die Mannschaft von Cristiano Ronaldo praktisch arbeitsunfähig.

Nach Özil, Kroos und Xabi: Neue Vertragsdetails veröffentlicht

Toni Kroos ist nicht das erste Opfer der portugiesischen Enthüllungsplattform, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Transparenz hinter die Millionenverträge der europäischen Spitzenclubs zu bringen. So veröffentlichte die anonyme Enthüllergruppe auch Vertragsdetails von Mesut Özils Wechsel von Real Madrid zu FC Arsenal. Auch Details des Wechsels von Bayern-Star Xabi Alonso aus Madrid wurden schon bekannt. So soll er den Münchenern zusätzliche 1,5 Millionen gekostet haben. Jüngstes "Football Leaks"-Opfer: Der spanische Nationalkeeper David De Geas.

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sba/gea/news.de

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