FC Bayern München: Sammer mit Rundumschlag nach bösen Vidal-Gerüchten

Beim FC Bayern ist die Stimmung gereizt. Statt Neuzugang Serdar Tasci vorzustellen, machte Sportvorstand Sammer eine Pressekonferenz am Mittwoch zu einer Abrechnung mit den Medien. Auch zum Fall Vidal äußerte er sich.

Bayern-Stürmer Arturo Vidal überrascht immer wieder mit Neuigkeiten der besonderen Art auch neben dem Platz. Bild: dpa

Eigentlich wollte der FC Bayern nur Neuzugang Serdar Tasci vorstellen - doch der hatte sich gleich im ersten Teamtraining verletzt und fehlte mit Verdacht auf Gehirnerschütterung. Eine bemerkenswerte Pressekonferenz nutzte Sportvorstand Matthias Sammer dann kurzerhand zu einer harschen Kritik an den Medien. "Es ist ein kleines Zündeln, das spürt man einfach", meinte Sammer.

Bei den Bayern brodelt es

Der deutsche Fußball-Rekordmeister führt die Bundesliga derzeit mit beruhigendem Vorsprung an, in DFB-Pokal und Champions League hat das Starensemble weiterhin die Chance auf das ersehnte Triple - und doch scheint es an der Säbener Straße zu rumoren. Sammer jedenfalls wirkte alles andere als gelassen, fuchtelte immer wieder mit den Händen und wurde in der halbstündigen Pressekonferenz phasenweise richtig laut.

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Der Grund für die Schelte waren Berichte der vergangenen Wochen, in denen etwa ein anonymer Spieler von Missstimmung in der Mannschaft erzählte ("Kicker"), von angeblichen Undiszipliniertheiten bei Arturo Vidal im Trainingslager die Rede war ("Sport Bild") und Trainer Pep Guardiola unloyales Handeln unterstellt wurde. Laut Gerüchten aus England soll der Coach schon im Sommer den Wechsel des Wolfsburgers Kevin De Bruyne nicht zu Bayern, sondern zu Manchester City forciert habe - im Wissen, nach dieser Saison selbst dort zu arbeiten.

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"Im Moment lese ich schon einiges, was mich verwundert und zum Schmunzeln anregt", sagte Sammer einleitend, ehe er beim Thema Vidal deutlicher wurde. "Das stimmt nicht und ist die Unwahrheit - dass das klar ist!", betonte der Ex-Profi. Der Chilene selbst sprach in einer Stellungnahme von "Lügen". Seine Anwälte würden gegen den Artikel der "Sport Bild" vorgehen - die Wochenzeitung erklärte auf dpa-Anfrage, sie bleibe bei ihrer Darstellung vom Mittwoch.

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ife/saw/rut/news.de/dpa

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