Der aktuelle Michael Schumacher?
Warum Sebastian Vettel der "Baby-Schumi" ist!

Michael Schumacher zählt zu den ganz großen des Rennsports. Sebastian Vettel ist auf dem besten Weg, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt haben Formel-Ingenieure herausgefunden, warum Vettel der "Baby-Schumi" ist.

Techniker und Ingenieure des Bremsen-Lieferantes "Brembo" haben jetzt die Fahrstile der beiden deutschen Renn-Ikonen verglichen und vor allem beim Bremsverhalten Überraschendes festgestellt. Bild: dpa

Michael Schumacher und Sebastian Vettel: Zwei deutsche Rennfahrer, die ihren Sport maßgeblich beeinflussen und prägen. Nicht erst seitdem Sebastian Vettel zu Ferrari wechselte, werden die beiden miteinander verglichen.

Sebastian Vettel als "Baby-Schumi"

Sowohl Schumacher als auch Vettel begannen ihre Karriere bei einem jungen und aufstrebenden Rennstall. Beide feierten dort Weltmeistertitel und beide wechselten später zum in der Krise steckenden Ferrari-Team. Beide gewannen mit der Scuderia ihre ersten drei Rennen und wurden am Ende der Premieren-Saison Dritter. Doch Formel-1-Ingenieure fanden jetzt noch eine Parallele und nennen Sebastian Vettel seitdem den "Baby-Schumi".

Michael Schumacher gilt als der mental stärkste Fahrer aller Zeiten

Techniker und Ingenieure des Bremsen-Lieferantes "Brembo" haben jetzt die Fahrstile der beiden deutschen Renn-Ikonen verglichen. Und vor allem beim Bremsverhalten Überraschendes festgestellt. Beide sind dem Bremsenhersteller bestens bekannt. Schumi war bereits bei Benetton mit den italienischen Scheiben unterwegs und auch Vettel ist seit seiner Zeit bei Red Bull mit ihnen vertraut. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Rekordweltmeister hat die Ingenieure geprägt: "Michael Schumacher gilt als der mental stärkste Fahrer aller Zeiten. Er hat vom Bremssystem erwartet, dass es so gut funktionierte wie er und auch über die gesamte Länge eines Grand Prix konstant und zuverlässig", berichtet "motorsport-magazin.com".

Nur Sebastian Vettel kann unterscheiden

Hinsichtlich Sebastian Vettel, der eine ähnliche Einstellung wie Schumi zeige, finden die Brembo-Techniker noch mehr lobende Worte. "Er hat die angeborene Fähigkeit, feine Unterschiede zwischen Bremsmaterialien auszumachen - er ist der Einzige in der heutigen Formel 1, der zwischen zwei Sets Karbonbremsen unterscheiden kann, auch wenn sie bei der Performance nur minimal unterschiedlich sind", so der Ferrari-Sponsor.

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