Nach Foto-Anfrage: Bringt Lionel Messi einen Polizisten ins Gefängnis?

Der Polizist fragte Fußball-Superstar Lionel Messi nach einem gemeinsamen Foto. Jetzt drohen ihm bis zu sechs Monaten Knast. Doch was war passiert?

Als Lionel Messi den Fotowunsch des Polizisten ablehnte, drehte dieser durch. Bild: dpa

Ob als kreischender Teenie in der ersten Reihe bei der Lieblingsband oder als gestandener Sicherheitsbeamter: Wer sein Idol trifft, ist nicht mehr er selbst. Das zeigte nun auch ein Vorfall mit Superstar Lionel Messi (28) am Flughafen in Dubai, der einem Polizisten nicht nur den Job kosten, sondern ihn auch für sechs Monate ins Gefängnis bringen könnte. Doch was war passiert?

Bei der Passkontrolle drehte der Polizist durch

Im Januar wurde Lionel Messi von der "FIFA" zum fünften Mal als Weltfußballer des Jahres geehrt. Doch bereits im Dezember des vergangenen Jahres war Lionel Messi wegen einer Auszeichnung bei den Globe Soccer Awards in Dubai. Der Stürmer wurde mit dem "Best Player of the Year"-Preis ausgezeichnet und erschien höchstpersönlich zur Preisverleihung. Am Flughafen kam es dann zum Eklat: Ein Polizist erkannte das argentinische Fußball-Wunder und fragte nach einem Foto. Doch Messi sei von den Reisestrapazen zu müde gewesen. Sein Bodyguard wies den Sicherheitsbeamten daraufhin zurück. Bei der Passkontrolle drehte er dann durch.

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Sechs Monate Haft und 125.000 Euro Strafe - Ein teurer Spaß

Laut der Zeitung "The National" soll der Polizist ein Video von sich und dem Reisepass vom fünfmaligen Weltfußballer gedreht und beim Online-Dienst "Snapchat" gepostet haben. Im Video fragt er: "Soll ich den Pass verbrennen oder einfach wieder zurücklegen?" Jetzt muss er vor den Richter.

Inzwischen gab der Beamte auch vor Gericht sein Fehlverhalten zu. Weil er Messis Privatsphäre verletzt hat und das Telekommunikationssystem "Snapchat" missbraucht hat, drohen ihm nun bis zu sechs Monaten Haft und eine Geldstrafe bis zu 125.000 Euro. Ein ganz schön teurer Spaß...

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ruc/Ife/news.de

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