Medhi Benatias Gehaltsabrechnung: Schwere Vorwürfe: War es das Autohaus?

Die Gehaltszettel-Affäre um Bayern-Star Medhi Benatia geht in die nächste Runde. Nun vermutet die Polizei den Täter in einem Autohaus.

War es Medhi Benatias Autohaus, das die intimen Gehaltdetails veröffentlichte, während er im Trainingslager in Katar war? Bild: dpa

Bislang ist völlig unklar, wer die Gehaltsabrechnung von Medhi Benatia (28) abfotografierte und via "WhatsApp" verschickte und ins Internet stellte. Benatia selbst soll zur Tatzeit mit Bayern München im Trainingslager in Katar gewesen sein. Auch Einbruchspuren am Auto, in dem der Marokkaner seinen Gehaltszettel aufbewahrte, wurden nicht gefunden. Doch jetzt scheinen die Beamten eine Spur zu haben.

Fall Medhi Benatia: Es gab bereits Konsequenzen für einen Mitarbeiter

Wie "Bild" berichtete, soll die Abrechnung während einer Inspektion oder Reinigung in einem Münchner Audi-Autohaus abfotografiert worden seien. Das würde die fehlenden Einbruchsspuren erklären, da die Mitarbeiter natürlich freien Zugang zu den Fahrzeugen haben. Zwar lehne der Geschäftsführer des Autohauses jegliches Gespräch zu diesem Vorfall ab, doch für die These spricht, dass es bereits Konsequenzen für einen Mitarbeiter gegeben haben sollen.

Noch ist der Fall nicht abgeschlossen. Polizeisprecher Werner Kraus gegenüber "Bild": "Es hat sich nichts an der Sachlage geändert. Wir haben keinen Tatverdächtigen. Die Ermittlungen laufen weiter in alle Richtungen." Doch es scheint, als würde sich die Schlinge langsam schließen.

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Medhi Benatia: Von Frankreich nach Marokko

Medhi Benatia wurde im französischen Courcouronnes geboren und besitzt neben der französischen auch die marokkanische Staatsbürgerschaft. Er spielte unter anderem für Olympique Marseille, Udinese Calcio, AS Rom und wechselte im Sommer 2014 zum FC Bayern München.

Seine ersten Sporen im Nationalteam verdiente er sich in der U17 Frankreichs, ehe er sich für das Herkunftsland seines Vaters entschied. Seitdem lief er für die U17 und U21 Marokkos auf und ist mittlerweile Kapitän der A-Mannschaft.

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ruc/Ife/news.de

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