Ski alpin Weltcup 2016
Ergebnisse in Adelboden: Neureuhter "momentan nicht stark genug"

Seit dem dritten Platz von Val d'Isère wartet Felix Neureuther auf einen weiteren Podestrang im Slalom. Die Top Drei von Adelboden scheinen eine Klasse zu weit weg. Das Zutrauen in seine Fähigkeiten hat der beste deutsche Skirennfahrer dennoch nicht verloren.

In Santa Caterina hat Felix Neureuther das Podest noch knapp verpasst - in Adelboden soll es nun besser laufen. Bild: dpa

Bei aller Unzufriedenheit mit Rang acht beim Slalom von Adelboden versuchte es Felix Neureuther mit einem positiven Ansatz. "Man muss immer auch schauen, wo man herkommt. Im Oktober war noch nicht klar, ob ich überhaupt Skirennen fahren kann in diesem Winter. Deswegen ist das Ergebnis auf der einen Seite okay", sagte der 31-Jährige am Sonntag in der Schweiz. "Auf der anderen Seite will man schon woanders hin." Nämlich wieder in Top Drei, die momentan Adelboden-Sieger Henrik Kristoffersen, Marcel Hirscher auf Rang zwei und der drittplatzierte Alexander Choroschilow unter sich ausmachen.

Der Trainingsrückstand als Folge seiner Rückenbeschwerden macht sich bei Neureuther bemerkbar. Die letzten Prozent Frechheit, Sicherheit und Stabilität fehlen. Und Neureuther geht zudem einen neuen Weg - keine Schmerzmittel mehr und nur therapeutische Maßnahmen. "Es ist ein Jahr zum Lernen für die nächsten zwei Jahre. Wie es ist, ohne irgendwelche Schmerzhemmer skizufahren", berichtete der erfolgreichste deutsche Rennfahrer der Weltcup-Geschichte. "So sehe ich das. Als ein Lernjahr für die nächsten zwei Jahre."

Ski alpin Weltcup:Neureuther & Co. ohne Podium

Ähnlich sah es DSV-Alpinchef Wolfgang Maier, der sich dank Dominik Stehles 14. Platz und Linus Strassers Fahrt auf Rang 26 zumindest über Weltcup-Punkte für alle seine Sportler freuen konnte. Für Stehle war es zudem die beste Weltcup-Platzierung seiner Karriere.

Die absoluten Spitzenplätze sind aber Sache der Routiniers - eigentlich. "Wir sind momentan einfach nicht stark genug, dass wir wirklich mit den drei Besten mithalten können. Das muss man sich fairerweise mal eingestehen. Dazu ist der Abstand zu groß", analysierte Maier. "Das ist aber kein Problem, das arbeiten wir schon noch auf. Die Saison ist ja noch nicht vorbei."

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