Rallye Dakar 2016 live im TV und Stream
Sébastien Loeb mit drei Etappen-Siegen - Infos zur Route

Er kam, sah und siegte. Drei Tageserfolge holte Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb bei der Rallye Dakar 2016 bereits. Kann er jetzt sogar am Ende triumphieren? Alle Infos zur Etappen, Route, TV-Übertragung und Live-Stream gibt's hier.

Sébastien Loeb zeigt sich bei seinem Dakar-Debüt in Bestform. Bild: dpa

Für einen Lehrling hat Sébastien Loeb zu Beginn der Rallye Dakar 2016 schon einen meisterlichen Job gemacht. Seine Fans hatten es erhofft, seine Gegner befürchtet. Am Donnerstag fuhr der Franzose seinen dritten Etappensieg ein und baute die Gesamtführung damit aus. Auf der um sieben Kilometer verkürzten Spezial-Etappe über immer noch mehr als 300 Kilometer war Loeb 22 Sekunden schneller als Markenkollege Carlos Sainz. Dakar-Rekordgewinner Stéphane Peterhansel lag drei Minuten zurück.

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Loeb hat damit in kürzester Zeit Spuren bei seinem ersten Dakar-Start hinterlassen. "Er ist der beste Pilot der Welt", betonte sein Markenkollege, Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel.

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Rallye Dakar 2016: Debütant Sébastien Loeb mit drei Tagessiegen

Um die Dakar allerdings hatte Loeb bislang einen Bogen gemacht. Das legendäre Offroad-Abenteuer gehört nicht zur WM-Serie des Weltverbands FIA. 2012 hatte Loeb dort seinen letzten Titel gewonnen, ein Jahr später holte er sich seinen letzten Sieg bei einem WM-Lauf - in Argentinien.

Und dort zeigt der Altmeister nun auch bei der Dakar seine Ausnahme-Qualitäten. "Ich habe von Beginn bis Ende angegriffen", erzählte Loeb nach seinem zweiten Tagessieg. "Alles läuft gut." Allerdings waren die beiden Tagesstücke nach der Absage der erste Etappe auch auf Loebs außergewöhnliche Fähigkeiten zugeschnitten. Die typischen Härtetests der gefährlichsten Rallye der Welt stehen noch bevor.

Rallye Dakar 2016 Route: Alle Etappen der Rallye im Überblick

Die Rallye Dakar 2016 erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 9.246 Kilometern. Davon entfallen bis zu 4.800 Kilometer auf Wertungsprüfungen (WP). Im Rennen sind 347 Fahrzeuge, davon 136 Motorräder, 45 Quads, 111 Autos und 55 Trucks. Gefahren wird in zwei Ländern (Argentinien und Bolivien) über 13 Etappen (für Motorräder und Trucks gelten zum Teil leicht abgeänderte Routen):

  • 1. Etappe (3. Januar): Rosario/Argentinien - Villa Carlos Paz (662 km - davon 258 WP)
  • 2. Etappe (4. Januar): Villa Carlos Paz - Termas de Rio Hondo (858 km - 521 km WP)
  • 3. Etappe (5. Januar): Termas de Rio Hondo - San Salvador de Jujuy (663 km - 314 km WP)
  • 4. Etappe (6. Januar): San Salvador de Jujuy - San Salvador de Jujuy (629 km - 429 km WP)
  • 5. Etappe (7. Januar): San Salvador de Jujuy - Uyuni/Bolivien (642 km - 327 km WP)
  • 6. Etappe (8. Januar): Uyuni - Uyuni (732 km - 542 km WP)
  • 7. Etappe (9. Januar): Uyuni Salta/Argentinien (793 km - 353 km WP)
  • Ruhetag in Salta (10. Januar)
  • 8. Etappe (11. Januar): Salta - Belén (766 km - 393 km WP)
  • 9. Etappe (12. Januar): Belén - Belén (396 km - 285 km WP)
  • 10. Etappe (13. Januar): Belén - La Rioja (763 km - 278 km WP)
  • 11. Etappe (14. Januar): La Rioja - San Juan (712 km - 431 km WP)
  • 12. Etappe (15. Januar): San Juan - Villa Carlos Paz (931 km - 481 km WP)
  • 13. Etappe (16. Januar): Villa Carlos Paz - Rosario (699 km - 180 km WP)

Rallye Dakar 2016 live: Stream, Ticker und TV-Übertragung

Wer die Rallye Dakar 2016 live mitverfolgen will, kann auf der Internetseite der Rennsportveranstaltung jede Etappe per Ticker hautnah nachvollziehen. Einen direkten Stream gibt es leider nicht, dafür aber aktuelle Fotos und alle Ergebnisse auf einen Blick. Die neuesten Videos sind hier zu finden.

Im TV wird die Rallye Dakar 2015 vornehmlich bei Eurosport übertragen. Mehrmals täglich (6.30, 8.30., 20.30 und 23.00 Uhr) melden sich die Sportexperten mit Zusammenfassungen von den aktuellen Etappen. Wann welche Tour übertragen wird, erfahren Sie hier im Überblick.

Das sagt Dakar-Sieger Nasser Al-Attiyah von X-raid zur Konkurrenz

Vorjahressieger Nasser Al-Attiyah vom hessischen X-raid-Team rechnet nicht damit, dass die Autos des französischen Herstellers Peugoet bis zum Ende mithalten können. Schließlich kehrte Peugeot nach 25 Jahren vor rund zwölf Monaten zur Dakar erst wieder zurück. Den letzten Gesamtsieg bei der damals noch in Paris gestarteten und tatsächlich in Senegals Hauptstadt Dakar beendeten Rallye schaffte der französische Autobauer 1990. Seitdem die Dakar in Südamerika ausgefahren wird, gewann entweder VW (2009, 2010, 2011) oder Mini (2012, 2013, 2014 und 2015).

Über fünf Minuten Vorsprung fuhr sich Loeb in gerade mal zwei Etappen heraus auf Giniel de Villiers aus Südafrika und dessen Karlshofer Beifahrer Dirk von Zitzewitz im Toyota. Al-Attiyah ging als Dritter auf die lange Prüfung am Mittwoch. "Die Marathonetappe ist meiner Meinung nach der Schlüssel zur Dakar und mit Startplatz drei haben wir eine sehr gute Ausgangsposition", meinte er.

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zij/news.de/dpa

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