Marktwert-Absturz: So billig war Ronaldo lange nicht zu haben

Er ist einer der besten Fußballer des Planeten und doch könnte die Zeit von Cristiano Ronaldo so langsam aber sicher vorbei sein. Das könnte man zumindest auf Grundlage einer neuen Marktwert-Analyse interpretieren.

Geht Cristiano Ronaldos Stern bald unter? Bild: dpa

Müssen wir uns etwa Sorgen um einen der besten Fußballer der Welt machen? Die Schweizer Fußball-Analysten von CIES Football Observatory berichten in ihrer neuesten Auswertung von 1500 Spielertransfers in den vergangenen fünf Jahren, dass Cristiano Ronaldos Marktwert ordentlich gesunken ist. Demnach landet der 30-Jährige "nur" noch auf Platz vier der Top-Transfer-Liste.

Cristiano Ronaldos Marktwert: Real-Superstar nur auf Platz vier

Vor Ronaldo, der es trotzdem noch auf schlappe 114 Millionen Euro bringt, sollen sich der Auswertung zufolge Chelsea-Juwel Eden Hazard (25, 131 Millionen Euro), Barca-Dribbler Neymar (23, 153 Millionen Euro) sowie Ronaldos Dauer-Rivale Lionel Messi (28, 251 Millionen Euro) platziert haben. Da bleibt für Ego-Shooter Ronaldo nur die Holzmedaille.

Allerdings: Mit seinen fast 31 Jahren ist Cristiano Ronaldo, von Santi Cazorla abgesehen, der einzige Ü-30-Spieler, der es in die Top 100 der CIES Football Observatory geschafft hat. Doch: Im Vergleich zur vergangenen Auswertung im Juni 2015 verlor Ronaldo allein in diesem Zeitraum einen Marktwert von fünf Millionen Euro.

Verliert Cristiano Ronaldo weiter an Boden?

Und da auch sportlich bei Ronaldos Verein Real Madrid in dieser Saison längst nicht alles nach Plan verläuft und sogar Zinedine Zidane kurzfristig den zuletzt in Misskredit geratenen Rafael Benitez als Trainer ersetzt, könnte Ronaldos Wert auch im ersten Halbjahr 2016 nochmals sinken. Übrigens: Teuerster deutscher Spieler ist demnach Bayern-Stürmer Thomas Müller, der es auf einen Marktwert von über 70 Millionen Euro bringt.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

rut/sba/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser