Uli Hoeneß' Freilassung in Gefahr: Kommt Hoeneß doch nicht vorzeitig aus dem Gefängnis?

Kommt Uli Hoeneß noch diesen Januar aus dem Gefängnis? Bislang verbüßte der Ex-Bayern-Boss sieben Monate seiner über dreijährigen Haftstrafe. Über sein Schicksal soll nun eine Richterin entscheiden.

Uli Hoeneß könnte noch in diesem Jahr aus dem Gefängnis frei kommen. Bild: dpa/ Sven Hoppe

Kommt Uli Hoeneß doch nicht wie beantragt nach der Hälfte seiner verbüßten Haftstrafe Anfang März frei? Sein Schicksal hängt nun an zwei Frauen...

Hoeneß-Freilassung in Gefahr: Richterin will sich eigenes Bild von ihm machen

Auch wenn sich die Gefängnisdirektorin Monika Groß nach Informationen der "Bild" positiv geäußert hat, sodass Hoeneß auf die sogenannte "Halbsperre" hoffen kann, so hängt die Entscheidung an Amtsrichterin Simone Zwiener aus Landsberg am Lech. Sie urteilt für die Strafvollstreckungskammer.

Wie "Bild" berichtet, will die Staatsanwaltschaft München II, Hoeneß erst einmal weiter im Gefängnis lassen. Offiziell sagte Staatsanwalt Florian Gliwitzky (42) gegenüber "Bild" nur: "Wir äußern uns grundsätzlich nicht zu Vollstreckungsverfahren".

Wer ist die Frau, die über Hoeneß Schicksal entscheidet?

Richterin Zwiener will sich nun ein persönliches Bild über Hoeneß Entwicklung machen und danach ihr Urteil fällen. Doch wer ist die Frau, die über sein Schicksal entscheidet? "Bild" zufolge steht die heutige Richterin nicht gern im Mittelpunkt, Interview-Anfragen lehnt sie ab. Am Amtsgericht Landsberg arbeitet sie dem Blatt zufolge bereits seit 1997.

Uli Hoeneß gilt als ihr bisher prominentester Fall. Was kann Uli Hoeneß tun, wenn Richterin Zwiener seine Freilassung ablehnt? Innerhalb einer Woche kann er eine „sofortige Beschwerde" einlegen. Dann entscheidet das Oberlandesgericht München, ob die Entscheidung richtig war.

Ex-Bayern-Boss könnte noch im Januar entlassen werden

Der Ex-Bayern-Boss hat bislang sieben Monate seiner Gefängnisstrafe von drei Jahren und sechs Monaten in der JVA Landsberg am Lech abgesessen. Anfang Januar 2015 verlegte ihn die Justiz ins Freigängerhaus Rothenfeld am Fuß des Klosters Andechs. Von dort pendelte er "Bild" zufolge wochentags die 35 Kilometer zur Säbener Straße in München, wo er in der Jugendabteilung des FC Bayern arbeitet.

Die Steuer-Affäre von Uli Hoeneß
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Noch im Januar soll darüber entschieden werden, ob Hoeneß nur ein Freigänger oder wieder ein freier Mann auf Bewährung wird?

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sba/news.de

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8 Kommentare
  • tyty

    05.01.2016 21:13

    Susanna hat Recht,er soll zahlen bis es hartzig wird.

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  • Atze

    04.01.2016 17:34

    Lasst den Uli endlich frei denn das Gute was er in seinem Leben getan hat überwiegt bei weitem das Schlechte. Man könnte ihn ja austauschen gegen diejenigen die unsere Steuern verschwenden aber die kommen ungeschoren davon. Was für eine Ungerechtigkeit in unserer Zweiklassengesellschaft.

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  • Susanna

    03.01.2016 21:44

    Lasst doch endlich diesen Mann frei, was bringt denn das, wenn er noch weiter im Knast schmort, gar nichts ! Er soll doch unter folgender Bedingung auf freien Fuß gesetzt werden : Die Summe die er unterschlagen hat mal 100 soll er sofort dem Staat überweisen ! Das ist doch eine Super Sache, und wenn er die Summe nicht aufbringen kann, muss er halt sein ganzes Hab und Gut verkaufen und den Rest abarbeiten. Das tut diesen Schmarotzern weh und doch nicht dieser lächerliche Luxusknast !

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