Schock für den FC Bayern München: Franck Ribery erleidet erneut schwere Verletzung

Schock-Nachricht für den FC Bayern München und Franck Ribery. Der Franzose zog sich im Champions League-Spiel gegen Dinamo Zagreb erneut eine schwere Verletzung zu und wird dem Rekordmeister bis zu acht Wochen fehlen.

Franck Ribery (hier im Zweikampf mit Turins Paul Pogba) ist schwerer verletzt als erwartet. Der Franzose fällt mit einem Muskelbündelriss bis zu acht Wochen aus. Bild: dpa

Franck Ribery hatte sich gerade erst wieder in die Mannschaft gekämpft, nun folgt erneut eine längere Zwangspause. Der Franzose hatte sich im Champions League-Spiel gegen Dinamo Zagreb verletzt und musste bereits zur Halbzeit ausgewechselt werden. Zunächst gingen die Bayern-Verantwortlichen von einer kleineren muskulären Verletzung aus. Jetzt der Schock: Ribery zog sich laut "kicker"-Informationen einen Muskelbündelriss zu und wird bis zu zwei Monaten pausieren müssen.

Ribery-Verletzung schlimmer als gedacht

Und auch jetzt ist das ganze Ausmaß der Verletzung nicht bekannt. Weitere Untersuchungen müssen klären, ob vielleicht auch "Sehnen Schaden genommen haben", so der "kicker". Selbst bei einem schnellen Heilungsprozess ist das erste Rückrundenspiel der Bundesliga gegen den Hamburger SV in Gefahr. Das für Januar angesetzte Trainingslager in Katar wird für den 32-jährigen Flügelflitzer nur eine Regenerationsmaßnahme.

Guardiola beschuldigt Team-Arzt

Für Trainer Pep Guardiola ist die Sache klar: Die medizinische Abteilung ist wieder schuld. Nach Meinung des spanischen Meister-Trainers fallen zu viele Stammspieler aus und der Schuldige sei angeblich Dr. Volker Braun. Ein Blick auf die Verletztenliste lässt einen mit der Zunge schnalzen: Arjen Robben, Douglas Costa, Medhi Benatia, David Alaba, Philipp Lahm und eben Franck Ribery - allesamt Nationalspieler - werden definitiv für das Spiel am Samstag gegen Hannover 96 ausfallen. Doch der Mannschaftsarzt Dr. Braun wehrt sich gegen die Vorwürfe des Trainers. Guardiola trage selbst die Verantwortung, wenn er Spieler viel zu früh einsetze.

Schon Anfang des Jahres sah der Katalane Pep Guardiola die Gründe einer Verletztenmisere beim langjährigen Bayern-Doc und Team-Arzt der Nationalmannschaft Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Der Zwist führte überraschend zum Rücktritt Müller-Wohlfahrts. Ob die Bayern vielleicht auch für die laufende Saison einen neuen Mannschaftsarzt brauchen, bleibt abzuwarten.

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ruc/zij/news.de

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