US Open, Wimbledon und Co.: Die größten Grand-Slam-Rekorde im Tennis aller Zeiten

Serena Williams hat ihren persönlichen Rekord beim Grand Slam leider verpasst. Das letzte Mal schaffte dies Steffi Graf 1988. Den Titel zwei Mal zu holen gelang bislang nur ein einziger Tennisspieler. Alle weiteren Rekorde erfahren Sie hier.

Novak Djokovic konnte schon fünfmal die Australien Open gewinnen. Bild: dpa

Nur noch einen Sieg fehlte Serena Williams und sie hätte Tennis-Geschichte geschrieben. Hätte sie auch die diesjähriege US Open gewonnen, so wäre der Weltranglisten-Ersten der wichtigste Titel, den ein Tennisspieler erzielen kann - den Grand Slam sicher gewesen. Doch diese Chance ist bnun leider vertan. Denn: Einen Grand Slam bekommt man nur, wenn man alle vier wichtigsten Tennis-Turniere (Australien Open/Wimbledon/French Open/US Open) für sich entscheidet. Das letzte Mal gelang dies 1988. Die damalige Siegerin: Steffi Graf.

Zweifacher Grand-Slam und Golden Slam - weitere Rekorde im Tennis

Zwei Mal den Grand-Slam zu gewinnen, schaffte bisher nur ein einziger Spieler. Der Australier Rod Laver gewann 1962 und 1969 alle großen Tennis-Turniere. Nach der Tennis-Legende ist übrigens auch der Tennis-Court bei den Australien Open benannt. Die Spiele werden traditionell in der Rod-Laver-Arena ausgetragen.

Roger Feder Spitzenreiter bei den Herren, Margaret Smith Court bei den Frauen

Bei den Gesamtsiegen landete der Australier mit 11 Titeln dennoch nur auf Platz 5. Absoluter Spitzenreiter ist Roger Federer mit 17 Titeln. Seinen letzten schnappte sich der Schweizer 2012 in Wimbledon. Bei den Frauen gibt es gleich drei,die 20 und mehr Turniere gewonnen haben. Die Nummer eins: Die Australiern Margaret Smith Court mit 24 Titeln. Dahinter folgen Steffi Graf (22) und Serena Williams, die gerade in Wimbledon ihren 21. Sieg einfuhr.

Rekordsieger Australien Open, French Open, Wimbledon und US Open

Hier half wohl der Heimvorteil. Die Australier sind absolute Spitze. Roy Emerson bei den Herren (sechs Titel) und Margaret Smith Court (elf) holten ihre Siege in den 60ern und 70ern. Der Rekord könnte aber schon bald wackeln. Weltranglisten-Erster Novak Djokovic steht bei aktuellen fünf Siegen. Bei seinem dritten Gewinn der Australien Open lieferte sich Djokovic ein heißes Duell mit Rafael Nadal. Im am längsten dauernden Grand-Slam-Final musste sich der Spanier erst nach fünf Stunden und 53 Minuten geschlagen geben.

French Open

Paris scheint Rafael Nadal zu liegen. Bereits neunmal konnte der Spanier in Frankreich triumphieren. Bei den Frauen war Chris Evert siebenmal erfolgreich

Wimbledon

Auf den heiligen Rasen darf sich immer noch Martina Navratilova aus den USA als die größte bezeichnen. Neunmal hat sie im Einzel bei den All England Championships triumphiert. Bei den Herren gibt es drei mit sieben Titeln: William Renshaw (Großbritannien), Pete Sampras (USA) und Roger Federer (Schweiz). Letzterer hätte in diesem Jahr vorbeiziehen können, doch Federer verlor das Finale gegen Becker-Schützling Djokovic.

US Open

Hier gibt es keinen Dominator: Pete Sampras, Jimmy Connors und Roger Federer gewannen je fünf Titel, Chris Evert und Serena Williams je sechs Titel. Wobei Serena dieses jahr alleinige Rekordhalterin werden kann.

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jko/Ife/news.de

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