Fußball-EM 2016 aktuell: Jogi knallhart! Diese Weltmeister streicht er aus dem DFB-Team

Vorbei ist der Weltmeister-Bonus. Für den Bundestrainer zählt nur noch die aktuelle Leistung. Für Lukas Podolski könnte es deshalb eng werden. Von Mario Götze ist der 55-Jährige nach wie vor überzeugt.

Für den Bundestrainer Joachim Löw zählt nur noch die aktuelle Leistung. Bild: dpa

Für die Fußball-EM 2016 wird aussortiert

Genau ein Jahr ist es her, dass Löw und seine Jungs mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft unsterblich wurden. Mittlerweile ist längst wieder Alltag eingekehrt. Der Fokus liegt klar auf der Qualifikation für die Fußball-EM 2016, in der das DFB-Team bislang noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist. Für den Bundestrainer zählt dabei nur noch die aktuelle Leistung. Im Interview mit der "Bild am Sonntag" machte der 55-Jährige deutlich, dass er sich auch nicht scheuen würde, Weltmeister auszusortieren.

Joachim Löw: Die Leistung steht über allen

"Leicht ist das nicht, wir sind ja gemeinsam einen Weg gegangen und haben die Weltmeisterschaft gewonnen. Aber es muss sein, im Sinne einer Weiterentwicklung und des Fortschritts", betonte Löw. Natürlich verspüre er eine große Dankbarkeit den Spielern gegenüber. "Doch am Ende steht die Leistung über allem. Die ist entscheidend", bekräftigte der Bundestrainer.

Für Lukas Podolski könnte es eng werden

Angesprochen fühlen dürfte sich von diesen Worten vor allem Lukas Podolski, der in der kommenden Saison bei Galatasaray Istanbul zurück zu alter Stärke finden will. "Für Lukas ist es jetzt wichtig, dass er über längere Distanz Spielpraxis hat. Das nächste Jahr wird für ihn entscheidend", sagte Löw über den Ex-Kölner. Zuletzt konnte Podolski weder beim FC Arsenal, noch bei Inter Mailand überzeugen.

Für Lukas Podolski könnte es eng werden. Der langjährige Nationalspieler erhofft sich bei seinem neuen Klub Galatsaray Istanbul mehr Spielpraxis. Bild: dpa

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Das hält Joachim Löw von Mario Götze

Bei dem zuletzt immer wieder kritisierten WM-Siegtorschützen Mario Götze sieht es indes besser aus. Sein Platz ist offenbar nicht gefährdet. "Mario ist extrem professionell, auch was seine ganze Lebensweise betrifft", meinte Löw: "Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg machen wird. Darin habe ich ihn auch noch mal bestärkt. Es gehört eben auch dazu, sich jetzt bei Bayern in so einer Situation durchzusetzen. Und das will er. Mario will weitere Titel holen."

Insgesamt werde der Umbruch aber moderat ausfallen. "Einen großen Schnitt muss es nicht geben, unsere Spieler sind noch immer jung und hungrig. Aber natürlich rücken einige junge Spieler, die jetzt auch bei der U21 dabei sind, in den Blickpunkt", sagte er und nannte trotz des 0:5 der U21 im EM-Halbfinale gegen Portugal Emre Can, Kevin Volland oder die Torhüter Marc-Andre ter Stegen und Bernd Leno.

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jko/sam/news.de/dpa

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