Bastian Schweinsteiger Wechsel: Die Hintergründe hier: Uuuups! Joshua Kimmich verrät Schweinsteiger-Abgang

Die Vorstellung des neuen Kaders des FC Bayern gestaltete sich turbulent. Zunächst kam Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge zu spät und dann verriet Neuzugang Joshua Kimmich auch noch den Schweinsteiger-Wechsel im Vorfeld.

Bastian Schweinsteiger: In München bereits Legende. Bild: dpa

Die Ära Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern ist beendet. Nach 17 Jahren beim Rekordmeister verlässt der Kapitän der Nationalmannschaft München auf eigenen Wunsch. Künftig läuft der Weltmeister im Old Trafford in Manchester auf. Noch bevor Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge allerdings dazu kam, über den Wechsel des Bayern-Lieblings zu sprechen, verriet ein Neuzugang bei Bayern München, wie es um die Zukunft von Bastian Schweinsteiger steht.

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FC Bayern München Saison-Eröffnung: Joshua Kimmich verrät Wechsel von Bastian Schweinsteiger

Auf die Frage eines Reporters an Joshua Kimmich, ob er sich nicht ärgere, dass Schweinsteiger nun weg ist, antwortete dieser überraschend: "Schade, dass Schweinsteiger weg ist." Damit hat der 20-Jährige dem Bayern-Vorstand wohl nicht gerade in die Karten gespielt. Nun musste sich Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge ja äußern. Schweinsteiger werde nicht mehr zur Präsentation kommen, der Medizincheck in Manchester stehe noch aus, teilte Rummenigge nach verspäteter Ankunft mit.

"Wir haben versucht, ihn zu überzeugen, bei Bayern München zu bleiben. Ich bedauere das ein Stück, auch wenn ich dafür Verständnis habe. Er war ein extrem verdienter Spieler", sagte Rummenigge. "Er will einfach diese neue Erfahrung machen."

Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft soll Medienberichten zufolge einen Dreijahresvertrag bei Manchester United erhalten, das vom früheren Bayern-Coach Louis van Gaal trainiert wird. Die Ablöse soll zwischen 18 und 20 Millionen Euro betragen.

Schweinsteiger besaß in München noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. Der 30-Jährige war am 1. Juli 1998 zum deutschen Rekordmeister gekommen, mit dem er achtmal deutscher Meister wurde, siebenmal den DFB-Pokal holte und 2013 die Champions League gewann. Im selben Jahr wurde er mit dem FC Bayern auch Club-Weltmeister.

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zurück Weiter Sebastian Kehl bestritt 313 Bundesliga-Spiele. Er gewann drei Meisterschafts-Titel und schoss 24 Bundesliga-Tore. Nach Stationen bei Hannover und Freiburg, spielte er fast 13 Jahre für den BVB Dortmund. (Foto) Foto: Andreas Gebert/dpa Kamera

Wechsel wegen Pep Guardiola? Das sagt Rummenigge zum Schweinsteiger-Wechsel

Bei Bayern-Trainer Pep Guardiola konnte Schweinsteiger zuletzt nicht mehr wie gewünscht zentral im Mittelfeld spielen, sondern kam häufiger über außen. "Dass er wegen unseres Trainers gegangen wäre, muss ich ins Reich der Fabel verweisen. Die zwei haben ein völlig intaktes Verhältnis", sagte Rummenigge.

Guardiola hatte zuletzt zwar erklärt, er plane für die neue Saison mit dem bisherigen Vize-Kapitän. Der Coach unterstrich jedoch auch: "Nur er kann über seine Zukunft entscheiden, nicht Pep. Spieler mit dieser großen Karriere und dieser großen Qualität können nur selbst entscheiden." Schweinsteiger entschied sich für Manchester United, das Old Trafford der "Red Devils" ist nach eigenen Angaben eines seiner Lieblingsstadien. Die Boulevardzeitung "The Sun" titelte knapp: "Red Schwein".

Karriere-Ende bei Manchester United? Karl-Heinz Rummenigge schließt Rückkehr von Schweinsteiger nicht aus!

So ganz abgehakt soll die Karriere beim FC Bayern für Bastian Schweinsteiger jedoch nicht sein. Rummenigge wünsche sich eine Zusammenarbeit nach seiner Zeit als Spieler beim FC Bayern. Zudem soll es ein großes Abschiedsspiel zum Ende seiner Fußballer-Laufbahn bei den Bayern geben.

VIDEO: "Bastian möchte etwas Neues machen"

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ife/lvo/news.de/dpa

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