Boris Becker - Tennis-Trainer: Tennis-Legende will Novak Djokovic zum Wimbledon-Titel 2015 führen

Seit knapp 18 Monaten trainiert Boris Becker jetzt den Weltranglistenersten Novak Djokovic aus Serbien. Eine Verbindung, die Früchte trägt. Djokovic will es seinem Lehrmeister in Wimbledon gleichtun und sich den nächsten Grand-Slam-Titel holen.

Boris Becker ist auch als Coach erfolgreich. Bild: dpa

Deutschlands bester Tennisspieler Philipp Kohlschreiber hat zum Wimbledon-Auftakt eine Überraschung gegen den von Boris Becker trainierten Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic klar verpasst. Der 31 Jahre alte Augsburger musste sich dem an Nummer eins gesetzten Vorjahressieger nach 2:03 Stunden auf dem Center Court mit 4:6, 4:6, 4:6 geschlagen geben. Der 28 Jahre alte Serbe strebt bei dem Grand-Slam-Klassiker im Südwesten Londons seinen dritten Titel nach 2011 und 2014 an. Damit würde er mit seinem Trainer Boris Becker gleichziehen, der 1985, 1986 und 1989 das Rasenturnier gewann.

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Boris Becker in Wimbledon: Vor 30 Jahren Sieg im Finale gegen Kevin Curren

Boris Beckers erster Wimbledon Final-Gegner im Jahr 1985 war der Südafrikaner Kevin Curren, den das Resultat von damals immer noch stört: "Natürlich ist es enttäuschend, wenn du ein Finale verlierst und den größten Titel im Tennis verpasst.", sagte der frühere Tennisprofi der Tageszeitung "Die Welt". Am 7. Juli 1985 hatte Curren das Finale beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt gegen den damals 17 Jahre alten Becker verloren.

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zurück Weiter Boris Becker (Foto) Foto: Instagram.com/borisbeckerofficial Kamera

Auf die Frage, ob er sein Leben mit der großen Karriere des dreimaligen Wimbledon-Champions Becker tauschen wolle, antwortete Curren: "Die Titel sind sehr verlockend. Aber es gibt Dinge, die sind größer und wichtiger als Tennis. Boris kann die Titel behalten. Ich möchte nicht tauschen."

Boris Becker als Coach von Novak Djokovic: Trainer des Weltranglistenersten

Seit knapp 18 Monaten ist Boris Becker jetzt der Trainer an der Seite von Novak Djokovic. Er übernahm den Serben auf dem Höhepunkt seiner Tennis-Karriere. "Wahrscheinlich bin ich auf dem Zenit meines Könnens angekommen - in jeder Hinsicht", sagte der 28-jährige Serbe der Belgrader Zeitung "Novosti" vor Kurzem.

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"Ich bin auf vielen Feldern reifer geworden", beschrieb Djokovic seine Verfassung weiter: "Ich bin imstande und auch fähiger, mich selbst auf gewisse Art zu kontrollieren und einen Ausweg aus schwierigen Situationen zu finden. Das geht jetzt viel besser als vor einigen Jahren", erklärte der Schützling von Trainer Boris Becker. "Ich habe jetzt auch die Kontinuität. Alles läuft auf die Reife hinaus." Auch daran habe Boris Becker als Trainer seinen Anteil gehabt.

Boris Becker und Novak Djokovic: Schummeln der Joker und sein Trainer in Wimbledon?

In den Tagen vor Turnierbeginn sahen sich Becker und Djokovic in englischen Medien offenbar mangels anderer Themen einer bizarren Schummel-Diskussion ausgesetzt, die Becker mit einer Äußerung über sein Coaching während der Partien ausgelöst hatte. Da wurde darüber spekuliert, ob Becker mit einem verdeckten Augenbrauen-Signal oder seinem Klatschen verbotener Weise Einfluss auf das Spiel seines Schützlings nehmen würde.

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Auf dem Rasen präsentierte sich Djokovic völlig unbeeindruckt - und durfte bei seiner Rasen-Premiere in diesem Jahr den siebten Sieg im achten Duell mit Kohlschreiber feiern. Nach dem verlorenen French-Open-Finale gegen Stan Wawrinka hatte sich der junge Vater eine Auszeit verordnet und kein Rasenturnier vor Wimbledon-Beginn absolviert.

Boris Becker sorgt sich um Tennis nach der Ära von Federer und Nadal

Boris Becker fürchtet, dass das Profi-Tennis nach der Ära von Roger Federer und Rafael Nadal deutlich an Attraktivität verliert. Der britischen BBC sagte der 47-jährige Coach, dass sein Schützling Novak Djokovic und Olympiasieger Andy Murray als dann noch verbleibende Persönlichkeiten nicht reichten. Derzeit sei der Sport in einem "gesunden Zustand", fand der dreimalige Wimbledon-Sieger.

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rut/sam/news.de/dpa

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