Mythos oder Wahrheit: Dehnen, Schütteln oder Magnesium: Was hilft am besten gegen Krämpfe?

Spätestens, wenn ein Fußballspiel in die Endphase oder gar in die Verlängerung geht, sieht man scharenweise Spieler auf dem Platz liegen, die sich von Physiotherapeuten durchkneten lassen. Diagnose: Muskelkrämpfe durch Überbeanspruchung. Da werden auf dem Platz Waden- und Oberschenkelmuskeln weichgeschüttelt - und der geneigte Zuschauer fragt sich: Ist das wirklich das Allheilmittel gegen Krämpfe der Muskulatur? Helfen nicht andere Tricks wie beispielsweise die Gabe von Magnesium viel besser gegen spontane Muskelverhärtungen?

Magnesium ist nicht die einzige Wunderwaffe gegen Muskelkrämpfe

Unter Medizinern ist unbestritten, das Muskeln Magnesium benötigen, um effektiv zu funktionieren. Gerade bei sportlicher Betätigung wird der Mineralstoff jedoch schnell verbraucht oder durch den Schweiß aus dem Körper ausgeschieden. Doch der Magnesiumhaushalt ist nicht der einzige Faktor, der die Anfälligkeit für Krämpfe beeinflusst. Ein guter Physiotherapeut oder Arzt prüft deshalb auch, ob Durchblutungsstörungen vorliegen oder der Körper mit anderen Mineralstoffen unterversorgt ist - denn so kann es auch bei ausreichender Magnesiumzufuhr zu Krämpfen der Muskeln kommen.

Dennoch ist eine Lockerung der Muskeln neben Dehnübungen das beste Mittel, um einen Krampf schnell zu lösen. Wer nicht gerade auf dem Fußballplatz einen Krampf hat, kann übrigens auch versuchen, den verhärteten Muskel mit einem warmen Wasserguss zu entspannen. Sogar mit der richtigen Ernährung kann Muskelkrämpfen vorgebeugt werden: Wer beispielsweise regelmäßig Nüsse oder Haferflocken knabbert, nimmt damit automatisch Magnesium auf und tut seinen Muskeln etwas Gutes.

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Ife/news.de

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