Von news.de-Redakteur Ullrich Kroemer - 14.07.2014, 08.56 Uhr

WM-Titel 2014: Weltmeister-Trainer Löw: Jogi hat das Händchen Gottes

Jogi Löw konnte vor dieser WM 2014 eigentlich nur verlieren - nun ist der Bundestrainer als Weltmeistertrainer der große Gewinner. Im Finale gegen Argentinien bewies der kauzige Badener einmal mehr, dass er bei dieser Weltmeisterschaft das Händchen Gottes hatte.

Das Finale war der letzte Beweis für die Unfehlbarkeit des Bundestrainers bei diesem WM-Turnier. Was immer Jogi Löw bei der Fußball-WM 2014 auch anpackte – es gelang. So erzielte ausgerechnet der nach drei Spielen zum Bankdrücker degradierte Mario Götze den alles entscheidenden Treffer zum Titel.

Der Teenieschwarm mit dem Pummelgesicht war erst in der 88. Minute eingewechselt worden und traf 25 Minuten später. Nun steht Götze in einer Reihe mit den Weltmeister-Siegtorschützen Helmut Rahn, Gerd Müller und Andy Brehme. Aufgelegt hatte den Siegtreffer der ebenfalls von Löw eingewechselte André Schürrle.

FOTOS: Twitter-Reaktionen Weltmeisterlicher Jubel im Netz
zurück Weiter Küsschen für die Weltmeister: Für Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger herrschte Selfie-Alarm nach dem Abpfiff. (Foto) Foto: Screenshot twitter.com/7755_mary Kamera

WM 2014: Löw verwandelt seine Spielidee in eine kompaktere Variante

Man sagt Trainern, die stets die richtigen Entscheidungen treffen, ein goldenes Händchen nach. Jogi Löw hatte in Brasilien ein göttliches Händchen. Egal, ob Personalentscheidungen oder taktische Umstellungen. Löws Plan ging auf. Wahrscheinlich hätte der Badener auch Winnetou-Doc Müller-Wohlfahrt aufstellen können – der Mannschaftsarzt wäre mit Sicherheit zum Matchwinner avanciert.

FOTOS: WM-Kleidung Jogi Löw, die Stilikone

WM 2014: Maradona siegte mit der Hand Gottes - Löw hat ein göttliches Händchen

Dieses Turnierglück hat sich Löw erarbeitet. Er hat aus den vorangegangenen Jahren gelernt und seine Philosophie des Kombinationsfußballs in eine kompaktere Variante umgewandelt. Er ist trotz Kritik und negativer Stimmung gegen ihn cool geblieben, hat die zahlreichen Hürden scheinbar so mühelos gemeistert wie die Joggingeinheiten am Strand von Santo André – und geht nun als großer Gewinner aus dem Turnier. Diego Maradona wurde 1986 mit der Hand Gottes Weltmeister. Jogi Löw geht als der Trainer mit dem Händchen Gottes in die Weltmeister-Historie ein.

Götze-Dämmerung: Pressestimmen aus aller Welt
WM-Titel 2014
zurück Weiter

1 von 13

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

FOTOS: WM Finale 2014 Der deutsche WM-Triumph in Bildern
zurück Weiter Die deutsche Mannschaft und der Weltpokal. (Foto) Foto: Antonio Lacerda/dpa Kamera
FOTOS: WM 2014 Die heißesten Sportreporterinnen der Welt
zurück Weiter Jale Berahimi (Costa Rica) (Foto) Foto: screenshot news.de (Twitter) Kamera

iwiu/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser