Volleyball: Deutsche Beach-Duos bei der EM weiter in der Spur

Cagliari - Die drei topgesetzten deutschen Frauenteams haben bei der Beachvolleyball-EM in Cagliari auch ihre zweiten Begegnungen in der Vorrunde gewonnen.

Deutsche Beach-Duos bei der EM weiter in der Spur Bild: Tomasz Waszczuk/dpa

Zu Beginn des zweiten Wettkampftages am Mittwoch taten sich die Vize-Weltmeisterinnen Karla Borger und Britta Büthe (Stuttgart) gegen die Finninnen Riikka Lehtonen/Taru Lahti schwer, setzten sich aber mit 2:0 (22:20, 21:17) durch. Karla Borger sah es pragmatisch: «Hauptsache gewonnen, das Wie interessiert am Ende keinen Menschen.»

Leicht war auch der 2:0 (21:13,21:18)-Erfolg von Katrin Holtwick und Ilka Semmler (Essen) gegen die Österreicherinnen Barbara Hansel/Bianca Zass am Ende nicht. Das lag vor allem daran, dass bei Katrin Holtwick nach gerade erst überstandener Lebensmittelvergiftung die Kraft fehlt: «Ich fühle mich immer noch ein wenig wackelig auf den Beinen», sagte die Abwehrspielerin, «aber es wird von Tag zu Tag besser.»

Die an Nummer eins gesetzten Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Hamburg) hatten ebenfalls Probleme, bis die Polinnen Monika Brzostek/Kinga Kolosinska mit 2:1 (21:11, 17:21, 15:12) besiegt waren. Nach dem Verlust des zweiten Satzes nahm Kira Walkenhorst eine medizinische Auszeit und ließ ihre Schulter behandeln. Nach dem Matchball gab ihre Partnerin Laura Ludwig allerdings Entwarnung: «Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme.»

Problematischer sieht es bei den deutschen Meistern Markus Böckermann/Mischa Urbatzka aus, die gegen die Schweizer Philip Gabathuler und Mirco Gersson bereits die zweite Niederlage kassierten und vor dem Aus stehen. Böckermann musste sich beim 0:2 (21:23, 19:21) behandeln lassen. «Ich habe Schmerzen, es fühlt sich nicht gut an. Mal sehen, ob es morgen noch weitergeht», meinte er.

Einen Sieg feierte das Interimsduo Sebastian Fuchs/Lars Flüggen (Berlin/Hamburg), das die Italiener Mateo Ceccini/Matteo Martino auf dem Center Court mit 2:0 (21:10, 21:16) in die Schranken wies.

news.de/dpa

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