Horror-Crash im DFB-WM-Camp: Seite 2: «Es ist sehr schwer auf dieser Strecke zu fahren»

Rosberg und Wehrlein besuchten beide Unfallopfer bereits im Krankenhaus. Wehrlein stand sichtlich unter Schock: «Er hat sich entschuldigt. Er war völlig geschockt, total fertig. Er konnte fast gar nicht reden», sagt Michael K. Vorwürfe macht er den Fahrern nicht: «So etwas wollte doch niemand. Und es ist sehr schwer auf dieser Strecke zu fahren. Die Straße war nass. Außerdem gibt’s da viele Wellen.» Bleibt die Frage, weshalb DFB-Sponsor Mercedes ausgerechnet diese Strecke für die waghalsige Ausfahrt mit den Nationalspielern gewählt hat.

Während der wohl schwer verletzt mit einem Schädel-Hirn-Trauma um sein Leben kämpft, plagen den verletzten Michael K. Existenzängste: «Zwei oder drei Wochen muss ich hier bleiben. Das ist eine kleine Katastrophe. Wer soll denn meinen Hof führen?», fragt sich Michael K. « Ich weiß auch nicht, wie es jetzt weitergeht. Das ist doch mein Lebensunterhalt. Das ist eine Katastrophe.»

FOTOS: Unfallgefahr Promis am Steuer

Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin der Gemeinde St. Martin im Passeiertal, fürchtet Auswirkungen auf die Stimmung: «Logischerweise ist die sehr gedrückt. Ich hoffe, dass es dem schwer verletzten Mann bald bessergeht und der Unfall nicht im Mittelpunkt der zehn Tage Trainingslager steht.»

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kru/rut/news.de

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