Volleyball: Hachings Volleyballer kämpfen um Zukunft

Stuttgart - Der fünfmalige deutsche Volleyball-Pokalsieger Generali Haching kämpft weiter um seine Zukunft. Zwar erhielt der Verein wie jeweils zwölf weitere Mannschaften der Bundesligen Männer und Frauen die Lizenz für die kommende Saison.

Hachings Manager Josef Köck sagte jedoch der Nachrichtenagentur dpa, der Verein werde erst am 30. Mai bekanntgeben, ob er tatsächlich antrete. Nach dem Ausstieg des Hauptsponsors sind die Hachinger seit Monaten auf der Suche nach Geldgebern, die insgesamt eine Million Euro aufbringen, um Spitzen-Volleyball weiter zu ermöglichen.

Alle 25 Antragsteller der beiden Bundesligen hätten «grünes Licht» für die neue Spielzeit erhalten, teilte die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) mit. Im Lizenzierungsverfahren habe Haching einen Mindestetat angegeben und nachgewiesen, erklärte DVL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Der Club habe aber auch mitgeteilt, dass er das Startrecht nicht nutzen würde, wenn die Sponsorensuche erfolglos bliebe.

Dem TV Bühl und den Netzhoppers KW Bestensee sowie den Frauen der VolleyStars Thüringen erteilte die DVL strenge Auflagen. Acht Clubs bestanden die Wirtschaftlichkeitsprüfung glatt. «Die Bundesligisten sind in der Mehrzahl gut und stabil aufgestellt», sagte Jung. Das Männer-Team des Moerser SC beantragte keine Lizenz mehr.

DVL-Mitteilung

news.de/dpa

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