DFB-Pokalfinale 2014: BVB vs. FCB: Bayern jubelt, Dortmund motzt: Schiri klaut dem BVB ein Tor

Ein spielerischer Leckerbissen war das DFB-Pokalfinale 2014 zwischen Bayern und Dortmund nicht, dafür war der Matchwinner derselbe wie 2013: Robben brachte den FCB gegen die Borussen erneut auf die Siegerstraße, auch weil der Schiri ein Tor des BVB nicht zählte.

FC Bayern gewinnt DFB-Pokal 2014, Champions-League-Trauma bei Dortmund geht weiter

Endspiel-Held Arjen Robben hat dem FC Bayern ein Jahr nach dem Gewinn des Triples zum erneuten Double verholfen. Durch Treffer des Niederländers (107. Minute) und von Thomas Müller (120.+3) gewannen die Münchner am Samstag im DFB-Pokalfinale 2014 gegen Borussia Dortmund mit 2:0 nach Verlängerung und sicherten sich vor 74.907 Zuschauern im Berliner Olympiastadion zum 17. Mal in ihrer Vereinsgeschichte den «Pott».

Damit wiederholte sich zugleich die Geschichte: Schon vor einem Jahr im Champions-League-Endspiel in London hatte Robben kurz vor Schluss den 2:1-Siegtreffer gegen die Dortmunder erzielt.

Die Reaktionen zum DFB-Pokalfinale 2014
Bayern vs. Dortmund
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FCB-Kapitän Philipp Lahm: «Wir schreiben weiter Geschichte»

Um 22.50 Uhr nahm der überglückliche Kapitän Philipp Lahm den Cup aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck entgegen. «Zwei Titel in einem Jahr ist wunderbar. Letztes Jahr drei Titel, dieses Jahr zwei - wir schreiben weiter Geschichte», freute sich Javier Martinez. Auch Matchwinner Robben war happy: «Das sind die schönsten Spiele. Da musst du bereit sein. Ich hatte heute nicht so viele Ballkontakte. Ich habe gewartet. Aber ich habe gewusst, da kommt eine Chance.»

BVB-Trainer Jürgen Klopp außer sich: Schiedsrichter erkennt Tor nicht an

Allerdings hatten die Bayern beim insgesamt zehnten Double-Gewinn auch Glück: In der 64. Minute reklamierten die Dortmunder vergeblich einen Treffer bei Referee Florian Meyer, als Dante einen Kopfball von Mats Hummels womöglich erst hinter der Linie aus dem Tor herausschlug. Vor allem an dieser Szene entzündete sich die Kritik der Dortmunder. «Der war so weit drin, das kann man sehen, da braucht man keine Torlinientechnik», echauffierte sich Trainer Jürgen Klopp. Und der überragende Keeper Roman Weidenfeller befand: «Wir haben ein Tor erzielt, das regulär war und das hätte zählen müssen.»

FOTOS: Bundesliga Kloppos Ausraster

Nach exakt einer halben Stunde Spielzeit mussten die ohnehin verletzungsgeplagten Münchner und Tribünengast Joachim Löw die nächste Schrecksekunde verkraften, als Nationalspieler Lahm mit einer Blessur am linken Fuß vorzeitig vom Feld musste. «Was ich bis jetzt weiß, ist, dass es nicht so schlimm ist. Ich hoffe, dass es in den nächsten Tagen wieder geht»», sagte Lahm nach der Partie. In der Schlussphase hatte Torwart Manuel Neuer zudem Probleme mit der rechten Schulter.

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