Fußball: Buffon und Pirlo führen Italiens WM-Kader an

Rom - Angeführt von den Routiniers Gianluigi Buffon und Andrea Pirlo startet der viermalige Weltmeister Italien in die Vorbereitung für die WM in Brasilien. Der am Dienstag von Nationalcoach Cesare Prandelli berufene 30-köpfige vorläufige Kader bringt kaum Überraschungen.

Buffon und Pirlo führen Italiens WM-Kader an Bild: Di Marco/dpa

So sind auch Stürmerstar Mario Balotelli, Mittelfeldspieler Daniele De Rossi und der Deutsch-Italiener Riccardo Montolivo dabei. Die Squadra Azzurra beginnt ihre WM-Vorbereitung am 20. Mai mit einem mehrtägigen Trainingslager in Florenz.

Allerdings wurden Domenico Criscito von Zenit St. Petersburg und Stürmer Alberto Gilardino überraschend nicht nominiert. Dafür sind Matteo Darmian vom FC Turin und Romulo von Hellas Verona dabei, obwohl sie bislang noch kein A-Länderspiel absolviert haben. Im Sturm der Azzurri schaffte auch der lange am Knie verletzte Stürmer Giuseppe Rossi vom AC Florenz den Sprung in das vorläufige Aufgebot. Mit dabei sind außerdem der von Borussia Dortmund umworbene Serie-A-Toptorjäger Ciro Immobile und Routinier Antonio Cassano.

Mit sechs Profis, darunter die Verteidiger Giorgio Chiellini und Leonardo Bonucci sowie der Ex-Wolfsburger Andrea Barzagli, stellt Juventus Turin die größte Fraktion. Mittelfeldspieler Thiago Motta von Paris St. Germain ist einer von nur drei Legionären im Aufgebot. Dazu kommen seine Teamkollegen Salvatore Sirigu und Marco Verratti. Bis zum 2. Juni muss Prandelli die Liste auf 23 Spieler reduzieren.

Italien bestreitet vor der WM noch Testspiele gegen Irland (31. Mai), Luxemburg (4. Juni) und den brasilianischen Club Fluminense (8. Juni). Bei dem Turnier trifft die Squadra Azzurra in der schweren Gruppe D auf England (15. Juni, 0.00 Uhr/MESZ), Costa Rica (20. Juni) und Uruguay (24. Juni).

Chiellini wurde von Prandelli berufen, obwohl er in der Serie A wegen eines Ellenbogenstoßes für drei Spiele gesperrt wurde und damit gegen den Ethik-Code der Azzurri verstoßen hat. «Für mich war es keine gewalttätige Aktion», erklärte Prandelli am Montagabend und erntete dafür Spott und Kritik auf Twitter. Andere Spieler hatte Prandelli bereits wegen ähnlicher Vergehen aus dem Kader gestrichen.

Kader Italien

news.de/dpa

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