Motorsport: Internationale Pressestimmen zum GP von Spanien

Berlin - Auch zum Start der Europarennnen dominiert das Mercedes-Duo Hamilton/Rosberg. Für die Internationale Presse scheint der WM-Titel schon so gut wie vergeben.

Internationale Pressestimmen zum GP von Spanien Bild: Toni Albir/dpa

ITALIEN:

«Gazzetta dello Sport»: «Mercedes uneinholbar, Hamilton der Dominator überrundet Räikkönen. Was für eine Tyrannei! Vielleicht der schwärzeste Tag in der Ferrari-Geschichte von Fernando Alonso. Der dritte Platz von Ricciardo und die Leistung von Vettel unterstreichen den Gegenangriff von Red Bull

«Corriere dello Sport»: «Mercedes reif für den Titel, Ferrari überrundet. Man nennt es Formel 1, aber es sieht aus, als würde ein Ferrari gegen ein Taxi antreten. Mit einer kleinen, störenden Besonderheit: Der Ferrari ist das Taxi. Mercedes gewinnt in Spanien alles mit einer entwaffnenden Leichtigkeit. Mercedes ist Ferraris Alptraum.»

«Tuttosport»: «Nennt ihn den silbernen Killer: Die Überlegenheit von Mercedes hat die WM schon getötet. Man braucht ein Gegenmittel für die Zukunft. Die Hauptschuld liegt bei den Regeln, die die Möglichkeiten, während der Saison am Auto zu arbeiten, stark begrenzen.»

«La Repubblica»: «Hamilton und Rosberg von einem anderen Planeten. Alonso gibt auf.»

ENGLAND:

«Telegraph»: «Lewis Hamilton übernimmt die Kontrolle im Titelrennen.»

«Mirror»: «Lewis Hamilton hält seinen Teamkollegen Nico Rosberg bei seinem vierten Sieg in Serie auf Distanz.»

«Independent»: «Hamilton blüht mit Mercedes auf.»

ÖSTERREICH:

«Österreich»: «Niki Laudas Mercedes-Team ist nicht zu stoppen. Vierter Doppelsieg im 5. Rennen.»

«Der Standard»: «Fadesse (Langeweile) in Fortsetzungen.»

«Die Presse»: «Mercedes feiert den vierten Doppelstreich. Die Frage nach dem Sieger beim Grand Prix von Barcelona war im Grunde nach wenigen Sekunden entschieden.»

«Kurier»: «Dass Red Bull zumindest in Barcelona die Besten vom Rest waren, unterstrich Sebastian Vettel, der von Rang 15 auf Platz vier voreilte.»

news.de/dpa

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