Fußball: Der 34. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf - Der letzte Spieltag der laufenden Saison wird mit allen Spielen zeitgleich am Samstag um 15.30 Uhr ausgetragen. Die Partien im Überblick:

Der 34. Bundesliga-Spieltag im Telegramm Bild: Kay Nietfeld/dpa

1899 Hoffenheim - Eintracht Braunschweig (Samstag, 15.30 Uhr)

Rund 6000 Fans wollen den Tabellenletzten bei dem Versuch unterstützen, doch noch auf den Relegationsplatz zu springen. Braunschweig braucht einen Sieg und muss gleichzeitig auf Patzer der beiden Konkurrenten Nürnberg und Hamburg hoffen. Die TSG hat nach dem 0:1 im Hinspiel aber noch eine Rechnung offen: Damals gerieten vor allem die Trainer Gisdol und Lieberknecht aneinander.

(Heimbilanz: - )

FSV Mainz 05 - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

Der HSV will mit einem Sieg Platz 16 verteidigen und sich am Ende einer völlig verkorksten Saison wenigstens noch in die Relegation retten. Trainer Slomka verspricht «einen unbändigen Willen» und hofft auf das Comeback von Torjäger Lasogga. Aber auch Mainz braucht unbedingt noch einen Sieg, um den letzten Europa-League-Platz zu behalten. Rivale Augsburg lauert mit nur einem Punkt Rückstand.

(Heimbilanz: 1-3-3, 5:8 Tore)

Bayern München - VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr)

Meisterschale, Bierduschen, Autokorso - der FC Bayern freut sich auf die nächste Feier mit der Schale. Mit einem Sieg im Gepäck wollen sich die Münchner mit Trainer Guardiola auf dem Marienplatz ihren Fans stellen. Der Coach werde seine Bierdusche bekommen, versprach Verteidiger Dante schon nach einer Saison mit allerlei Rekorden. Für die Einstimmung auf die Meister-Sause sind die Stuttgarter nach ihrer zweitschlechtesten Liga-Saison nur Beiwerk.

(Heimbilanz: 31-10-5, 107:50 Tore)

FC Augsburg - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

Es geht noch um viel für den FCA: Wenn Konkurrent Mainz 05 gegen den HSV patzen sollte, könnten die Schwaben erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in den Europapokal einziehen. Vor ausverkaufter Kulisse muss Trainer Weinzierl nur auf die Langzeitausfälle Ottl und Moravek verzichten. Bei seinem letzten Spiel mit Frankfurt fehlen dem scheidenden Coach Veh die verletzten Barnetta, Kittel, Flum und Rode, Jung ist fraglich.

(Heimbilanz: 1-0-0, 2:0 Tore)

Hannover 96 - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Für beide Mannschaften geht es nur noch um einen besseren Tabellenplatz. Bei den Niedersachsen kehren Hoffmann und Marcelo nach Sperren wieder zurück. Auch Ya Konan steht wieder parat. Freiburg verlor keines der vergangenen fünf Partien gegen 96. Trainer Streich könnte die gleiche Elf wie in der vergangenen Woche beim 0:2 gegen Schalke auf das Feld schicken.

(Heimbilanz: 3-2-1, 14:6 Tore)

Hertha BSC - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

Abschiedsstimmung im Berliner Olympiastadion: Für Torjäger Adrian Ramos wird es das letzte Spiel im Hertha-Dress vor seinem Wechsel zum Gegner BVB. Der 36 Jahre alte Lewan Kobiaschwili beendet seine Karriere nach der Partie. Hertha muss auf die vier verletzten Stammspieler Lustenberger, Baumjohann, Cigerci und Ronny verzichten. Beim BVB könnte Kehl nach zweiwöchiger Verletzungspause wegen eines Muskelfaserrisses wieder dabei sein.

(Heimbilanz: 12-7-7, 49:31)

FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg

Ausgerechnet Schalke könnte den achten Bundesliga-Abstieg der befreundeten Nürnberger besiegeln. Doch die Keller-Elf braucht selbst noch mindestens einen Punkt, um wieder sicher in die Champions League einzuziehen. Der Tabellen-17. kommt mit dem letzten Aufgebot und wenig Hoffnung, sich noch auf den Relegationsplatz zu retten. Neben den gesperrten Abwehrspielern Chandler, Pinola und Plattenhardt fällt auch Keeper Schäfer verletzt aus. Bei Schalke ist Huntelaar gesperrt.

(Heimbilanz: 14-8-4, 39:20 Tore)

VfL Wolfsburg - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

Beide Teams sind Tabellen-Nachbarn und haben noch die Chance, auf den Champions-League-Qualifikationsrang zu klettern. Der Tabellen-5. aus Wolfsburg ist im eigenen Stadion seit acht Partien gegen die Borussia unbesiegt. Trainer Hecking wird aller Voraussicht nach die Erfolgself aus dem Stuttgart-Spiel aufstellen. Auch Gladbach-Trainer Favre kann aus dem Vollen schöpfen.

(Heimbilanz: 10-1-2, 27:11 Tore)

Bayer Leverkusen - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Der Werksclub kann eine Saison mit Höhen und Tiefen noch mit einem Happy End beschließen. Mit einem Sieg gegen Bremen wäre Bayer 04 Platz vier und die Champions-League-Qualifikation nicht mehr zu nehmen. Interimscoach Lewandowski sei Dank: Unter seiner Regie wurden zehn von zwölf möglichen Punkten geholt. Werder-Coach Dutt kehrt an eine alte Wirkungsstätte zurück. 2011/12 war er für 28 Spiele Trainer in Leverkusen. Beide Mannschaften können in Bestbesetzung spielen.

(Heimbilanz: 13-12-8, 52:37 Tore)

news.de/dpa

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