Extremsport Skicross: Nach Olympia-Sturz sitzt sie im Rollstuhl!

Nur zwei Tage nach dem Bekanntwerden des Freitods der deutschen Biathlon-Hoffnung Julia Pieper erreichen uns die nächsten tragischen Wintersport-Nachrichten. Skicrosserin Maria Komissarowa war bei Olympia 2014 schwer gestürzt und hatte sich die Wirbelsäule gebrochen. Heute die bittere Erkenntnis: Sie ist gelähmt.

Selbst Kremlchef Wladimir Putin zeigte sich vor gut eineinhalb Wochen demomstrativ am Krankenbett der verunglückten Skicrosserin Maria Komissarowa. Bei einem schweren Sturz im Training hatte sich die 23-Jährige den zwölften Brustwirbel gebrochen und für einen Schock im russischen Olympia-Team gesorgt. Nach einer sechseinhalbstündigen Operation war ihr Zustand weiterhin ernst, aber stabil, teilte der nationale Ski-Freestyle-Verband (FFR) am Sonntag nach dem Sturz mit. Bis jetzt.

So schnitten unsere Teams in den Sportarten ab
Deutsche bei Olympia 2014
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Via Instagram teilte Maria Komissarowa ihren Fans ihr Schicksal mit

Denn wie die 23-Jährige via Instagram mitteilte, könne sie ihren Körper vom Bauchnabel abwärts nicht mehr spüren. Trotzdem gibt sich die Skicrosserin kämpferisch: «Aber ich bin stark und ich weiß, dass ich eines Tages wieder auf meinen Füßen stehen werde.»

Die 23-Jährige wurde zuletzt vom Münchner Klinikum Rechts der Isar in ein örtliches Reha-Zentrum verlegt. Sie werde dort mindestens drei weitere Monate sein, sagte ein russischer Verbandssprecher der Agentur Interfax. Am Dienstag habe Komissarowa mit der Reha begonnen, dabei gehe es um die «Reaktivierung der Nerven».

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