Von news.de-Redakteur Ullrich Kroemer - 18.02.2014, 10.42 Uhr

Neue Unfall-Details: Doch zu schnell? Schumi wurde 10,40 Meter weit geschleudert

Michael Schumacher ist bei seinem tragischen Skiunfall deutlich weiter durch die Luft geschleudert worden als bisher angenommen. In einer Presseerklärung gab die Staaatsanwaltschaft in Albertville neue Details bekannt.

FOTOS: Schumi im Koma Bangen um Michael Schumacher
zurück Weiter Endlich! Am 16. Juni 2014, Nach fünfeinhalb Monaten im künstlichen Koma, gibt Schumi-Managerin Sabine Kehm die ermutigende Nachricht bekannt: Michael Schumacher ist wach und wurde in einer Schweizer Klinik verlegt, um an der Rehabilitation zu arbeiten. (Foto) Foto: Marcus Brandt/dpa Kamera
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Die Staatsanwaltschaft in Albertville hat den Skiunfall von Michael Schumacher umfassend untersucht. Nach Auswertung von Zeugenaussagen, den Bildern von Schumis Helmkamera und der Untersuchung des Helms heißt es in der Abschlusserklärung: «Es liegt kein strafbares Verhalten von irgendjemandem vor.»

Staatsanwalt Patrick Quincy erklärte: «Die Kennzeichnung und Beschilderung der Piste und damit auch ihrer Grenze hat den gültigen Normen entsprochen.»

Staatsanwalt korrigiert: Schumi flog 10,4 Meter weit und landete etwa 15 Meter abseits der Piste

Ursprünglich waren Quincy und die Ermittler davon ausgegangen, dass der Formel-1-Champ etwa drei bis sechs Meter neben der Piste fuhr, dort auf einen Stein prallte, in die Luft geschleudert wurde und etwa 8 bis 9,5 Meter abseits der Pistenmarkierung mit dem Kopf auf einen Fels knallte.

Nun korrigierte sich Quincy und berichtete von 4,5 Metern, die Schumacher neben der Piste gefahren sei. Die beiden Steine, die Schumacher fünf Tage vor seinem 45. Geburtstag auf so tragische Weise zum Verhängnis wurden, waren 10,40 Meter voneinander entfernt.

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