Frank Elstner

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Vitali Klitschko: So mutierte er vom Boxer zum Revolutionär

Politiker mit Punch: Vitali Klitschko knockte seine Gegner im Ring einst reihenweise aus. Aktuell kämpft er in Kiew um die Machtübernahme. News.de beschreibt seinen Weg vom Sportler zum Revolutionär. Übrigens: Eine Rückkehr in den Boxring ist nicht ausgeschlossen.

Klitschko in Kiew: Bei der Revolution auf dem Majdan beißt der Oppositionsführer auf die Zähne. Bild: dpa

stundenlang mit den Demonstranten auf dem Majdan im frostigen Kiew. Tags darauf trifft er Politiker aus aller Welt, um Werbung für eine demokratische Ukraine zu machen. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt ihn am kommenden Dienstag in Berlin.

Der Mann, der seine Gegner im Boxring reihenweise k.o. schlug, bewegt sich mittlerweile gekonnt und hartnäckig auf politischem Parkett - als Diplomat und Revolutionär gleichermaßen. Doch wie genau entwickelte sich Klitschko eigentlich vom Puncher zum Politiker?

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Die Orangene Revolution infizierte Vitali Klitschko mit dem Politikvirus

Alles begann 2004 mit der sogenannten Orangenen Revolution in der Als news.de Klitschko 2011 zum Interview traf, sagte Vitali bereits: «In der Politik bin ich zwar noch Anfänger, aber in den paar Jahren habe ich schon viel erreicht. Ich möchte kein Sofa-Experte werden, sondern aktiv dabei sein und für die Ukraine kämpfen. Ich möchte nicht warten, bis jemand unser Land an Europa heranführt. Wir können das selbst - auch wenn es nicht einfach ist.» Immer wieder zog Klitschko Vergleiche zwischen dem Boxen und seiner neuen Berufung. «In der ukrainischen Politik gibt es sehr viele Tiefschläge. Wenn man das mit Boxen vergleicht, ist Politik ein Kampf ohne Regeln.»

Im Dezember 2012 zog Vitali Klitschko als Fraktionsführer von UDAR ins ukrainische Parlament ein. Zwei Monate zuvor, am 8. September 2012, fand sein bislang letzter Kampf statt, in Moskau gegen Manuel Charr. Er gewann durch Technischen K.o. in der vierten Runde - nicht unbedingt der passende Abschied für einen Jahrhundertboxer.

FOTOS: «Klitschko» Die Gebrüder Faust
zurück Weiter Klitschko - Der Film (Foto) Foto: majestic filmverleih Kamera

Ein normaler Trainingsbetrieb war da schon seit Jahren nicht mehr möglich. «Die letzten Jahre waren extrem», sagt Sdunek. Auch während der direkten Kampfvorbereitungen in Kiew oder beim Stanglwirt in Österreich empfing der ältere der Klitschko-Brüder täglich Parteifreunde, Botschafter. Selbst Jean-Claude Juncker, damals Chef der Euro-Gruppe, war bei dem Revolutionär in Boxhandschuhen zu Gast. Sdunek verfolgte einerseits «bewegt», wie sich sein Schützling für sein Land einsetzte. Andererseits machte dem Trainer die ständige Doppelbelastung auch zu schaffen. Unverblümt sagte der geradlinige Mecklenburger Sdunek seinem Top-Boxer: «Vitali, Du hast nur einen Arsch. Du kannst nicht auf zwei Stühlen sitzen.»

Comeback als Boxer? «Bei Vitali Klitschko ist nichts ausgeschlossen»

Mit Beginn der Demonstrationen in Kiew teilte Klitschko seinem Coach bei einem Essen in Hamburg im Dezember mit, dass er seinen Weltmeister-Titel nicht verteidigen werde. Bei Boxweltverband WBC wird er nun als CR, «Champion Emeritus» geführt. Ist eine Rückkehr in den Ring also ausgeschlossen? «Mit diesem Titel ist immer alles möglich», sagt Sdunek. «Aber bei Vitali ist nichts ausgeschlossen, er überrascht immer wieder. Wenn er sich dazu entscheidet, in den Ring zurückzukehren, würde ich ihn natürlich vorbereiten.»

Noch im Dezember versicherte Vitali Klitschko seinem Coach: «Mach Dir keine Sorgen, ich trainiere jeden Tag.» Wegen der Unruhen in den vergangenen acht Wochen war Training jedoch nicht mehr möglich. Sdunek steht noch beinahe täglich mit Klitschko in Kontakt. Aktuell sei er erkältet von den stundenlangen Demonstrationen. «Ich glaube nicht, dass er sich da aufreibt, denn was Vitali anpackt, macht er zu 100 Prozent», sagt Sdunek. «Meine Sorge ist eher, dass er umgelegt wird.» Beim Boxen musste Sdunek da weniger Sorge haben.

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zij/news.de

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