Trainer-Transfermarkt Passt Boulevard-Effe zu Schalke?

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Ullrich KroemerVon news.de-Redakteur
Stefan Effenberg flirtet mit Schalke 04 und auch die Königsblauen scheinen einer Liaison für die nächste Saison nicht abgeneigt. Dabei hat «Effe» bislang keinerlei Erfahrung als Trainer vorzuweisen. Dafür glänzt er ganz wie sein früherer Kollege Lothar Matthäus als Boulevard-Star.

Typisch Schalke! Da gewinnt der Revierklub endlich wieder einmal so richtig überzeugend. «Hunter» Klaas-Jan Huntelaar meldet sich beim 4:1 gegen den HSV mit einem Dreierpack zurück und schießt die «Königsblauen» so auf Champions-League-Kurs. Und Schalke? Diskutiert über Stefan Effenberg!

Die Bild und Sport Bild plus hatten berichtet, dass der skandalumwitterte Ex-Leitwolf einer der Top-Kandidaten auf den Trainerposten sei. Der 44-Jährige soll sich bereits mit Vereinschef Clemens Tönnies und Heldt getroffen haben. «Natürlich ist es das Ziel von mir, als Trainer zu arbeiten. Eine Entscheidung ist in keinster Weise gefallen», sagte Effenberg.

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Sportdirektor Horst Heldt und «Effe» selbst wiegelten die Spekulationen nur halbherzig ab. «Es ist eine offene Frage, es ist noch nichts entschieden. Es war immer so, dass wir zu Spekulationen nichts sagen», sagte Heldt. Effenberg ließ vielsagend wissen: «Mein Ziel ist es, erfolgsorientiert als Trainer zu arbeiten. Das ist auch auf Schalke möglich, aber auch woanders.»

Doch passt Polter-Proll «Effe», Freund der Bayern und des Boulevards, tatsächlich ins Ruhrgebiet? Und: Was außer seine Meriten als Spieler qualifizieren Effenberg dafür, die derzeit viertbeste deutsche Mannschaft zu leiten?

Nach seinem Karriereende 2004 war Effenberg sportlich nicht mehr weiter aufgefallen. Dafür allerdings als Buchautor (Ich habs's allen gezeigt), Soap-Star, eifriger Oktoberfest-Besucher (Foto), Frontmann der peinlichen Initiative Borussia sowie junger Opa - 2012 wurde Effenberg mit nur 43 Jahren Großvater. Von Lothar Matthäus unterscheidet Effenberg in der öffentlichen Wahrnehmung eigentlich nur, dass er nicht aller naselang von seiner Frau verlassen wird. Stattdessen gibt es den «Tiger» nur im Doppelpack mit seiner unvermeidlichen Claudia.

Der seriöse, integre und intelligente, aber im Vergleich zu Effenberg etwas blasse Interimstrainer Jens Keller reagiert mit verzweifelter Ironie: «Vielleicht sitzt er ja dann neben Armin Veh», sagte Keller bitter. Auch der Frankfurter Trainer war bereits zu Schalke geschrieben worden.

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jag/news.de/dpa

Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Stefan
  • Kommentar 3
  • 30.04.2013 09:55

Hervorragender Beitrag? Da ist doch null Inhalt drin, außer Vorurteilen und Phrasen. Zur Befähigung oder Nichtbefähigung von Effenberg kein Wort. Absolut überflüssig dieser Beitrag. Ich bleibe dabei: Weder Keller noch Effenberg. Mike Büskens wäre die richtige Lösung. Hat mehr Erfahrung und ist eine Identifikationfigur auf Schalke!

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  • Csaba Miklossy
  • Kommentar 2
  • 29.04.2013 18:30

Ja!!!! Sie sind beide Fußball Fanatiker und sie mögen das Bier. Was braucht man noch.

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  • Reiner Kramer
  • Kommentar 1
  • 29.04.2013 14:49

Hervorragender Beitrag. Dem ist nichts hinzuzufügen, Ich teile die Meinung zu einhundert Prozent.

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