Vettel vs. Webber Der Feind im eigenen Team

Sebastian Vettel
Die Finger-Formel

Ullrich KroemerJuliane ZiegengeistVon den news.de-Redakteuren und
Stinkefinger statt Siegerfinger: Nach Sebastian Vettels unfairem Überholmanöver hängt der Haussegen schief bei Formel-1-Krösus Red Bull. News.de diskutiert über Sinn und Unsinn der Teamorder und fragt, wer tatsächlich die Schuld am Skandal von Sepang trägt.

Sündenfall in Runde 46: Zehn Runden vor Schluss ging der Rennfahrer-Instinkt beim Grand Prix in Malaysia einfach durch mit Sebastian Vettel. Statt sich an die Teamorder mit dem internen Namen «Multi 21» zu halten, schob sich Vettel an seinem in Führung liegenden Teamkollegen Mark Webber vorbei. Der fuhr auf Anweisung seines Teams bereits im Spritsparmodus.

Als er Vettel nicht mehr aufhalten konnte, zeigte Webber seinem nassforschen Kollegen den Stinkefinger!

Nun hängt der Haussegen endgültig schief zwischen beiden Piloten. Die bereits traditionell angespannte Stimmung eskaliert. «Seb hat sein Interesse über das des Teams gestellt», urteilte RB-Teamchef Christian Horner ärgerlich. Webber sagte konsterniert: «Am Ende hat Seb wieder seine eigene Entscheidung getroffen, wie immer wird er vom Team beschützt werden.» Und der dreimalige Weltmeister gestand reuig: «Ich habe einen großen Fehler gemacht. Ich bin jetzt das schwarze Schaf.»

News.de diskutiert über Sinn und Unsinn der Teamorder und fragt, wer tatsächlich die Schuld an der hausgemachten Debatte trägt.

Leserkommentare (7) Jetzt Artikel kommentieren
  • Rolleso
  • Kommentar 7
  • 26.03.2013 00:15

Rennen heißt siegen wenn man kann, und da ist jede Stallorder ein Betrug sowohl am Fahrer als auch am Zuschauer. Das gilt für Red Bull genau so wie für Ferari und Mercedes.Der Zuschauer zahlt für eine faire Sportveranstaltung.

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  • Moni
  • Kommentar 6
  • 25.03.2013 16:31

Unfair bleibt unfair, was gibt es da zu Diskutieren?

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  • Kosakenzipfel
  • Kommentar 5
  • 25.03.2013 16:23

Komischerweise beschwert sich in der gesamten Presselandschaft niemand über Mercedes. Rosberg hätte Hamilton mit dem Finger in der Nase überholen können, und wurde um einen Podestplatz gebracht. Stallorder? Nein, danke!

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Vettel vs. Webber: Formel 1 bei Red Bull - Der Feind im eigenen Team » Sport » Aktuelles

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