FC Chelsea Hazard tritt Balljungen

Der FC Chelsea kommt nicht zur Ruhe: In der Champions League blamabel ausgeschieden, im englischen Oberhaus abgeschlagen Dritter und nun das Aus im Liga-Pokal, das zudem von einer üblen Attacke von Offensivstar Eden Hazard auf einen Balljungen überschattet wurde...

Fußball: Chelseas Hazard rastet aus
Video: www.youtube.com

Bei der sportlichen Zick-Zack-Fahrt des FC Chelsea und den Anfeindungen seiner Fans gegen den ungeliebten Interimstrainer Rafa Benitez kam das Ausscheiden im Halbfinale des Liga-Pokals gegen den walisischen Klub Swansea City wenig überraschend - zumal bereits das Hinspiel an der Stamford Bridge 0:2 verloren gegangen war.

Chelsea ganz unten

Für den unrühmlichen Höhepunkt der Nullnummer im Rückspiel sorgte Chelseas Eden Hazard, der nach 80 Minuten des Feldes verwiesen wurde. Der 22-jährige Belgier hatte zuvor einen Balljungen niedergerungen und auf ihn eingetreten. Der Junge, der nach Hazards Geschmack das Leder in der Endphase offensichtlich nicht schnell genug rausrückte, blieb vor Schmerzen gekrümmt liegen. Schiedsrichter Chris Foy zückte glatt Rot für den Chelsea-Spieler.

Die Nerven liegen blank. Nach den disziplinarischen Sperren für John Terry wegen rassistischer Beleidigungen und Ashley Cole für verbale Entgleisungen via Twitter gegenüber dem Fußball-Verband ist auch Hazards schlimme Attacke wenig hilfreich, den FC Chelsea in die Erfolgsspur zurück zu führen.

Sensations-Finale mit deutscher Beteiligung

Mit Swansea City und Bradford City AFC stehen nun zwei Überraschungsmannschaften im Finale des Liga-Pokals am 24. Februar in Wembley. Viertligist Bradford hatte sich am Dienstag gegen Premier League-Klub Aston Villa durchgesetzt. Nach dem 3:1-Heimsieg genügte den «Bantams» ein 1:2 in Birmingham.

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Die «Swans» vom Swansea City sind der einzige walisische Premier-League-Klub und spielen nun um den ersten großen Titel in der 101-jährigen Vereinsgeschichte. Beeindruckender Rückhalt des Teams von Coach Michael Laudrup war erneut der 34-jährige Gerhard Tremmel. Der Ex-Cottbus-Keeper, vorletzte Saison aus der Bundesliga zu Swansea gewechselt, hielt beim Finaleinzug seinen Kasten zwei Mal sauber und sprach vom «größten Spiel meiner Karriere» gegen den aktuellen Champions-League-Sieger.

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wif/news.de/dpa

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