Pep Guardiola So fädelte Bayern den Transfercoup ein

Ablöse für den Coach
Die teuersten Trainertransfers

Mit ihm kommt einer der begehrteste in die Bundesliga: Josep Guardiola wechselt im Sommer zum Rekordmeister FC Bayern und löst damit den bisherigen Coach Jupp Heynckes ab. Der Ex-Trainer des FC Barcelona holte mit den Spaniern in nur drei Jahren 14 Titel und soll nun die Bayern beflügeln.

Jupp Heynckes geht - Startrainer Josep Guardiola kommt!

Bayern München hat mit der spektakulären Verpflichtung des europaweit umworbenen Spaniers, der mit dem FC Barcelona von Titel zu Titel eilte, schon vor dem Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga einen ersten Triumph im Jahr 2013 gefeiert. Beim Kampf um Guardiola stach der Rekordmeister Topclubs aus England, Italien und Frankreich aus und katapultierte sich dank des Millionen-Coups international ins Rampenlicht. Zur neuen Saison wird Guardiola, der an diesem Freitag 42 Jahre alt wird, Trainer-Oldie Heynckes ersetzen. Nach seiner dritten Amtszeit in München will der seine Karriere sogar beenden.

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«Pep Guardiola ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt und wir sind sicher, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch dem deutschen Fußball viel Glanz verleihen kann», sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

Seit Wochen wird beim Branchenprimus bereits über die Ablösung von Heynckes im Sommer spekuliert, Startrainer Guardiola galt als vielversprechendster Nachfolgekandidat.

Bundesliga-Trainer
Die heißesten Entlassungskandidaten

14 Titel in drei Jahren beim FC Barcelona

Am Mittwochnachmittag hatten sich die Bayern-Bosse um Präsident Uli Hoeneß, Rummenigge und dem langjährigen Finanzvorstand Karl Hopfner auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße getroffen, um die letzten Formalitäten zu klären. Rund 20 Journalisten harrten bei leichtem Schneefall vor der Geschäftsstelle aus, bekamen aber nichts zu hören. Die Bayern-Cracks brausten trotz des Coups wortlos ab und ließen sich nur via Pressemitteilung zitieren. Statt ihnen dürften sich beim turnusmäßigen Pressetalk am Donnerstag (12 Uhr) Kapitän Philipp Lahm und Torwart Manuel Neuer ausführlich äußern.

Anders als zum Beispiel beim gescheiterten Versuch mit dem ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann glaubt Rummenigge fest an eine erfolgreiche Ära mit dem Spanier: «Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den Fußballfachmann Pep Guardiola, der von vielen namhaften Klubs umworben und kontaktiert wurde, für den FC Bayern zu gewinnen», sagte Rummenigge.

Guardiola hat nach einem persönlichen Treffen mit Hoeneß in New York bereits vor Weihnachten einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2016 beim Bundesliga-Tabellenführer unterschrieben. «Als adäquater Nachfolger für Jupp Heynckes kam nur ein Trainer vom Kaliber eines Pep Guardiola infrage», wird Hoeneß zitiert. Die Causa Guardiola war also Chefsache.

Heynckes will nicht mehr

Das Ja-Wort von Guardiola, das die Bayern-Bosse nach einem langwierigen beharrlichen geheimen Werben erhalten hatten, bedeutet zugleich für den derzeitigen Amtsinhaber Heynckes die Scheidung vom Rekordmeister im Sommer. Heynckes hatte nach Bayern-Angaben Rummenigge schon vor Weihnachten darüber unterrichtet, dass er nicht nicht mehr verlängern wolle, sondern wohl seine Laufbahn als Trainer im Sommer beenden würde. Am Mittwoch bestätigte der 67-jährige Noch-Cheftrainer die Entscheidung Rummenigge offiziell in einem «sehr persönlichen Gespräch», wie der Vorstandschef erklärte.

Auch vom größten nationalen Kontrahenten Borussia Dortmund kam reichlich Lob. «Großes Kompliment an die Bayern, dass ihnen dieser Coup gelungen ist», sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der Tageszeitung Die Welt. Guardiolas Verpflichtung tue der gesamten Liga gut, «weil die ganze Welt beobachtet, dass es gelingt, so einen Trainer nach Deutschland zu holen.» Auch der langjährige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld gratulierte den Bayern und sprach gegenüber der Schweizer Nachrichtenagentur SI von einer «Win-win-Situation».

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zij/kru/news.de/dpa

Leserkommentare (7) Jetzt Artikel kommentieren
  • putinfanatiker
  • Kommentar 7
  • 04.02.2013 16:05
Antwort auf Kommentar 4

Zum essen nehme ich grundsaetzlich nur einen Loeffel denn so gierig bin ich nicht !!!!

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  • putinfanatiker
  • Kommentar 6
  • 23.01.2013 03:55
Antwort auf Kommentar 5

Du kleiner Klippenkukuck mal eine Info fuer Dich !!! Der Mensch geht IMMER 99% von sich aus ALLES KLAR ???

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  • No Name
  • Kommentar 5
  • 18.01.2013 00:00

Antwort auf Kommentar 2: Wer sich Putinfanatiker nennt sollte lieber ganz ruhig sein, wer Fan von so einem unkompetenten Mann ist, hat so wieso null Ahnung.

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